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Nationalpark Steigerwald

Der Stadtrat Schweinfurt lehnt es ab, die über 20 Jahren alten „ausgeförderten“ PV-Anlagen (Ü20) zu bezuschussen.

Pressemitteilung des BUND Naturschutz Schweinfurt

Einige der Anlagen werden "offiziell" auf Eigenverbrauch wirtschaftlich umstellen können.
Wo das bei kleinen Anlagen nicht möglich ist, werden sie aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz genommen. Wenn stattdessen Kohlestrom eingespeist wird, entstehen mit jeder Kilowattstunde (kWh) Umweltschäden von bis zu 10 ct. Das summiert sich bei den Beispielen auf 180 bzw. 270 € pro Jahr.

Ursprungsartikel im Schweinfurter Tagblatt:
2021_07_03_Stadtrat kippt Förderung alter PV-Anlagen auf Schweinfurts Dächern

Pressestimmen:

  • Schweinfurter Tagblatt: bis 19.07. wurde darüber nicht berichtet. Warum ignoriert das Schweinfurter Tagblatt, dass Stadtwerke Schweinfurt, OB und die CSU-Mehrheit im Stadtrat die Energiewende torpediert?

Ursprungsartikel im Schweinfurter Tagblatt:
2021_07_03_Stadtrat kippt Förderung alter PV-Anlagen auf Schweinfurts Dächern

Das Schweinfurter Tagblatt titelte „Stadtrat kippt Förderung alter PV-Anlagen auf Schweinfurts Dächern“
... Damit setzt sich die Verwaltung mit ihrer Haltung durch, dass es keine zusätzliche Förderung durch die Stadt oder die Stadtwerke für diejenigen gibt, die ihre Photovoltaik-Anlage vor 20 Jahren bauten…
Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) versteigt sich in den Satz „Wir sozialisieren das betriebliche Risiko der Anlagenbetreiber. Warum soll das der Schweinfurter Steuerzahler zahlen?"
Er und auch die anderen Ablehner zeigen damit, dass sie nicht verstanden haben, worum es geht?

Das Risiko der Ü20-PV-Betreiber ist mit Ende der Förderung beendet. Ganz egal, ob sie Gewinn oder Verlust gemacht haben! Es geht ausschließlich darum, diese Ü20-Anlagen am Netz zu halten, damit sie CO2-freien Strom liefern und den Stadtwerken günstig zur Verfügung stellen. Wenn die Stadtwerke das nicht verstehen, kann Ihnen unser Referent für Energiefragen das in einem persönlichen Gespräch gerne erläutern.

Ist es nicht erstaunlich, dass die Stadtwerke Nürnberg (N-ERGIE) etwas machen, was den Stadtwerken Schweinfurt, dem OB und der CSU-Mehrheit im Stadtrat unsinnig oder unmöglich erscheint? Wo also liegen die Defizite bei den Stadtwerken Schweinfurt?  

N-ERGIE zahlt mit 6 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom aus ausgeförderten Photovoltaik-Anlagen (Ü20), sogar 1 Cent mehr als der Umweltausschuss in Schweinfurt empfohlen hat. N-ERGIE will mit seinem Angebot die ausgeförderten Photovoltaik-Dachanlagen in seiner Region weiter am Netz halten. 

Im Umkehrschluss heißt das doch, dass in Schweinfurt die Verwaltung, die Stadtwerke, die CSU und der OB die Ü20 vom Netz haben wollen? Sind Schäden an  der Umwelt diesem Personenkreis egal? Dominiert die Verwaltung gar die gewählten Volksvertreter, weil ... ??