Freisetzung von Niedrigstrahlung um AKW

In der Diskussion um Atomkraftwerke werden die Probleme, die radioaktiven Emissionen im Nahbereich um die Atomkraftwerke schon im Normalbetrieb auslösen, häufig zu wenig verstanden. Es ist ein polulärer Fehler anzunehmen, dass "externe Strahlung" die Hauptursache für die radioaktive Belastung zum Beispiel für ungeborene Kinder ist. Eigentlich  ist es nämlich "interne Strahlung", die den Fötus belastet, immer wenn schwangere Frauen radioaktive Nuklide aufnehmen.

Informationen des IPPNW und weitere Details

Argumente-Broschüre „Atomkraftwerke machen Kinder krank“

Kurzvideo (3:42 Min) "Kinderkrebs um AKW"

Kurzvideo (2:30 Min) "Wie Radioaktivität den Mensch schädigt!"

Kurzvideo (3:50 Min) Flashmob "Fall um gegen Atomkraft"

 

Kinderkrebsstudie KiKK

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat das Deutsche Kinderkrebsregister in Mainz beauftragt, eine Fall-Kontroll-Studie an den 16 Atomkraftwerkstandorten durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Studie „Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken“ (kurz KIKK) liegen seit dem 10.12.2007 vor.

Ergebnis: Je näher jemand an einem Atomkraftwerk wohnt umso höher ist sein Krebsrisiko. Besonders hoch ist dabei das Risiko für Kinder unter 5 Jahren an Leukämie zu erkranken. Das externe Expertengremium geht als untere Grenze davon aus, dass von 1980 bis 2003 zwischen 121 und 275 Neuerkrankungen im Umkreis von 50 km auf die Nähe zu einem Atomkraftwerk zurückzuführen sind. Das wären 8 bis 18 % aller Krebserkrankungen von unter 5-Jährigen. Von offizieller Seite wird bezweifelt, dass die Strahlenbelastung durch die Emissionen aus den Atomkraftwerken ausreicht um die Zahlen biologisch plausibel zu erklären. Andere Ursachen wurden aber nicht gefunden. Es liegt deshalb der Verdacht nahe, dass die Emissionen aus Atomkraftwerken zu hoch sind und die biologische Wirkung schon bei sehr viel geringerer Strahlenbelastung einsetzt als offiziell behauptet wird. Dies wird von atomkritischen Medizinern und WissenschaftlerInnen seit langem reklamiert.

KIKK-Studie:

Hintergrundinformation des BfS

http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs/kikk.html

oder  als pdf:

http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs/hintergrund_kikk.pdf

Stellungnahme des externen Expertengremiums

http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs/Expertengremium.html

Ein signifikant höheres Risiko bei Kindern an Leukämie zu erkranken und zu sterben wurde auch bei einer internationalen Metaanalyse/Metastudie festgestellt. Diese wurde bereits im Juli 2007 veröffentlich und wertete 17 Studien aus dem Zeitraum 1984 bis 1999 von 136 Atomkraftwerken aus. Zufall ?