Digitaler Polizeifunk während Münchener Amoklauf gestört

Der digitale Polizeifunk soll während des Einsatzes am 22. Juli 2016 stellenweise versagt haben, heißt es laut Medienberichten in einem internen Papier der Münchener Polizei. Einige Beamte seien minutenlang nicht erreichbar gewesen.
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Staatssekretär Gerhard Eck offenbar schlecht informiert.

Teurer Digitalfunk macht weiter Probleme

Ein schnelles Piepen, unverständliche Funksprüche. Die bayerische Polizei hat weiter Ärger mit dem Digitalfunk. Dabei kostet die Einführung bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Deutschland 12 Milliarden Euro.

Statt klarer Ansagen wie "Bankräuber gefasst" oder "Brauchen einen Abschleppwagen!" kommt in der Einsatzzentrale des Münchner Präsidiums nur hochfrequentes Gepiepse an.

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Bei Berliner Polizei herrscht Funkstille

Bei der Einführung des Digitalfunks droht der Berliner Polizei ein Fiasko. Es soll bis 31.12.2014 eingeführt werden. Doch ein früherer Belastungstests und am 26. Mai mussten wegen gravierenden Mängel abgebrochen werden. Diese seien in sieben Monaten nicht zu beseitigen, so die Polizeiführer.
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Analog-Funkgeräte preisgünstiger geworden

Unter der Überschrift „Warum bestellen Behörden wieder Analogfunkgeräte ...“ hatten wir auf Analoggeräte „FuG11b“ hingewiesen. Wir schrieben dort „Der Preis liegt übrigens bei 399 Euro incl. MwSt. pro Stück. (die überteuerten TETRA-BOS Handgeräte kosten lt. DLRG über 1.000 Euro incl. MwSt.). 

Von der Firma „Life is simple“ haben wir jetzt erfahren, dass das „FuG11b“ inzwischen weniger kostet, nämlich 279 Euro incl. MwSt.

Im Datenblatt dieses analogen Funkgerätes kann man lesen „Der digitale Behördenfunk TETRA liegt nach neuesten Erkenntnissen in weiter Ferne und so investieren Sie mit LIS2000 BOS Funkgeräten in zukunftsträchtige Kommunikation.“ 

Sind die digitalen TETRA-BOS auch billiger geworden? 

Klage gegen TETRA-Funkmast erfolgreich!

Das von der bayerischen Staatsregierung stets als TETRA-Musterland angeführte England will – auch aufgrund der vielen Mängel - frühestmöglich aus dem System aussteigen
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Digitaler Polizeifunk - nur bedingt einsatzbereit

Der Digitalfunk der Thüringer Polizei erweist sich vor allem bei Großeinsätzen als äußerst störanfällig.....

Zuletzt kam es während des Einsatzes bei einer rechtsextremen Veranstaltung in Kahla Mitte Juni 2013 zu Problemen. Gerade einmal sieben Polizisten konnten gleichzeitig die digital funken. Eingesetzt waren mehr als 1.000 Beamte.

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Fehleinschätzung der Kosten des BOS-TETRA-Digitalfunk

Stadt- und Gemeinderäte unterschätzen die Kosten bei der Teilnahme am BOS-TETRA-Digitalfunk. Ebenso gehen sie von unrealistischen Zuschüssen aus.
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Softwareprobleme Pannen beim Digitalfunk nerven Polizei

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Petition der Ärzteinitiative „Stoppt Tetrafunk“

Warum unterschreiben?

Weil …
-        das System funktioniert nicht wie behauptet (zumindest fehlt bisher der
         Beweis und die Anzeichen sprechen dagegen)!
-        es bessere Systeme gibt!
-        es sehr teuer in der Anschaffung ist!
-        es viel mehr Strom braucht als der bisherige Analogfunk (Kosten)!
-        Vor allem die berufsmäßigen Nutzer wie Polizei und
         Berufsfeuerwehrleute und die Anwohner der Funkmasten sind
         gesundheitlich stark gefährdet! Wenn diese Technik kommt, dann 
         sind die erwähnten Gruppen die „Radar-Soldaten“ der Zukunft.

Online unterschreiben

Download der Unterschriftenliste

Internetseite "Stoppt Tetrafunk"

Flyer

Schonungen nimmt am erweiterten Probebetrieb des TETRA-Digitalfunks teil

Thomas Rösch (CSU) hat im Gemeinderat Schonungen behauptet, dass eine digitale Alarmierung der Wehren möglich sei und damit praktisch den Gemeinderat „überredet“ am erweiterten Probebetrieb des geplanten TETRA-Digitalfunks teilzunehmen - siehe Schweinfurter Tagblatt vom 21.05.2013

Stimmt die Aussage von Rösch?

Der Gemeinderat Schwebheim hat festgestellt, dass eine Alarmierung der Feuerwehrleute mit dieser Technik nicht möglich ist – siehe Schweinfurter Tagblatt vom 27.05.2013.

Im „Hohenloher Tagblatt“ vom 10.04.2013 stand bereits folgendes zu lesen: „… Ursprünglich war geplant, das Tetra-Funknetz, …  auch zur Alarmierung der Feuerwehr zu nutzen. Das klappt nicht.“
Weitere Informationen dazu nächste Nachricht unten.

In Baden-Württemberg setzt man bei der Alarmierung auf POCSAG

Im „Hohenloher Tagblatt“ vom 10.04.2013 ist folgendes zu lesen:   „… Ursprünglich war geplant, das Tetra-Funknetz, …  auch zur Alarmierung der Feuerwehr zu nutzen. Das klappt nicht.“ Der Landkreis Hall hat sich für die digitale Pocsag-Alarmierung ausgesprochen.
„Es spreche für das System, dass es schon in 37 Landkreisen laufe und alle damit zufrieden seien.“
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Und: Das System ist auch sehr teuer und soll pro Landkreis über  eine halbe Million Euro kosten.  
Hinweis: lt. Wikipedia gibt es in Baden-Württemberg 35 Landkreise und 9 Stadtkreise.

Hilferuf der Retter: Chaos in Elmshorner Leitstelle

Ausgefallener Funk und streikende Alarmierungsgeräte: Technischen Probleme kosten Menschenleben. Davor warnen jetzt die Mitarbeiter der Regionalleitstelle Elmshorn.
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Darin heißt es u.a. … Unstrittig ist, dass die massiven Probleme erst auftraten, als die gemeinsame Technik für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei installiert wurde...

Lübeck: Polizei steckt im Funkloch: Neuer Arger um Digitaltechnik

Der Digitalfunk der Polizei liegt vorerst auf Eis. Erst am 4. April wurde der „Erweiterte Probebetrieb“ für die neue Technik in Lübeck und im Kreis Ostholstein aufgenommen, nicht einmal drei Wochen später wurde der Testbetrieb nun für unbestimmte Zeit unterbrochen.
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Digitaler Behördenfunk Bayern: Veraltete Technik und „finanzieller Blindflug“

„An alle Damen und Herren Landräte, Bürgermeister und kommunale Entscheidungsträger in den Stadt- und Gemeinderäten in Bayern“ ging dieser Brief.
Und per Email auch „An die Fraktionsvorsitzenden und Abgeordneten aller Fraktionen im Bayerischen Landtag“   

Digitalfunk für die Feuerwehr teurer

Erstausstattung kostet den Landkreis Erlangen statt 75.000 Euro nun 114.000 Euro.
Interessant auch, dass der Preis für die Einkaufsgemeinschaft teurer ist als die im Sonderförderprogramm festgesetzten Beträge.
Erlanger Nachrichten vom 01.05.2013

Und wer es noch nicht weiß - in den Förderrichtlinien vom November 2012 steht in den Vorbemerkungen u.a.: „ Vorhaben werden als freiwillige Leistungen des Staates ohne Rechtsanspruch im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel gefördert.“

 

Schreiben an den Marktgemeinderat Burgheim

Schreiben vom 25.04.2013

Aktuelle Probleme beim Digitalfunk

Am 19.03.2013 haben wir die E-Mail „Bayerischer Oberster Rechnungshof: EINFÜHRUNG DES DIGITALFUNKS IM FINANZIELLEN „BLINDFLUG“ an die Schweinfurter Suchkreismittelpunktsgemeinden und die Kreisräte geschickt.

Daraufhin erhielten wir vom bayerischen Staatsministerium des Innern ein Schreiben, dem auch eine „Information für die Feuerwehren Nr.33“ als pdf beigefügt war.
KFV-Info 04/2013 vom 04.02.2013

Das haben wir wie folgt beantwortet: Stellungnahme

Desaster beim Digitalfunk

In seinem Jahresbericht 2013 kritisiert der Bayerische Oberste Rechnungshof am 19.03.2013 unter dem Titel TNR. 13: EINFÜHRUNG DES DIGITALFUNKS IM FINANZIELLEN „BLINDFLUG“ das Verhalten des bayerischen Innenministeriums.

Unter anderem steht darin: „Es ist auch immer noch nicht abschließend geklärt, ob und zu welchen Bedingungen die nicht staatlichen Sicherheitseinrichtungen (z. B. Feuerwehren, Rettungsdienste) beim Digitalfunk mitmachen.“

Kurzfassung

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Unter „13.2.1 Teilnahme der nicht staatlichen BOS“ ist u.a. folgendes zu finden:

… Das Innenministerium hat darauf hingewiesen, dass die nicht staatlichen BOS rechtlich nicht zur Nutzung des Digitalfunks verpflichtet seien…

… In Bayern stehen derzeit Ausgabereste in Höhe von 58,5 Mio. € bei der zweckgebundenen Feuerschutzsteuer zur Verfügung. Sie könnten vom Haushaltsgesetzgeber zur Förderung von Aufwendungen der kommunalen Feuerwehren im Rahmen der Digitalfunkeinführung verwendet werden ...

Kommentar von heise

 

Weitere Horrormeldungen vom BOS-Digitalfunk

Beispiel:
Beim Schlossgrabenfest in Darmstadt blieben plötzlich sämtliche Digitalfunkgeräte stumm, weil irgendwo ein Rechner unbemerkt herunterfuhr.
[weitere Infos mit Kurz-Stellungnahme]

Ärger mit neuem Digitalfunk

Seit Monaten testet die Feuerwehr in Niedernhausen die neue Digitalfunktechnologie - doch sie funktioniert nicht zuverlässig. Jetzt will die Feuerwehr ihre analogen Handgeräte zurück.
hessenschau, 29.01.2013

Digitale Funkgeräte funktionieren nicht

Wiesbadener Kurier vom 26.01.2013

und

hr-online

Bei hr-online steht „Auf Nachfrage erklärte das Innenministerium, es handele sich bei den Störungen vor allem um Softwareprobleme einzelner Endgeräte.“ Jeder vernünftige Mensch würde doch jetzt eine neue Software aufspielen und/oder Einzelgeräte austauschen. Oder?

Weiter heißt es „Nun hat das Polizeipräsidium Westhessen angeboten, die Feuerwehr in Niedernhausen mit 20 Jahre alten Funkgeräten auszustatten, bis die neue Technik funktioniert.“
Das bedeutet  doch im Klartext: Man hat das Problem nicht im Griff und selbst die 20 Jahren alten Geräte sind also besser als TETRA-BOS, das seit 16 Jahren eingeführt werden soll.

 

Warum bestellen Behörden wieder Analogfunkgeräte ...

… wenn die doch angeblich nichts taugen und TETRA-BOS-Digitalfunk so toll ist? 

Selbst das bayerische Innenministerium scheint sich schon von TETRA-BOS zu verabschieden. Schließlich bestellte es im August 2012 1.800 Handfunkgeräte „LIS2011 FuG11b“ (offensichtlich gab es auch schon eine Bestellung im August 2011) http://www.rettungsdienst.de/produkte-und-branche/innenministerium-bestellt-1800-bos-handfunkgerate-31867

Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe  hat 2011 im Juli  500 Handfunkgeräte FuG11b bestellt.
http://www.rettungs-news.de/?p=250582 

Ebenso hat das bayerische Landeskriminalamt im Oktober 2011 einen Rahmenvertrag zur Lieferung von
130 Stück FuG 10b,
540 Stück FuG 11b,
450 Stück FuG 13b
unterzeichnet
Lieferauftrag


Beim Hersteller dieser Geräte „Life is simple“  kann man im Datenblatt nachlesen: „Der digitale Behördenfunk TETRA liegt nach neuesten Erkenntnissen in weiter Ferne und so investieren Sie mit LIS2000 BOS Funkgeräten in zukunftsträchtige Kommunikation.“

Der Preis liegt übrigens bei 399 Euro incl. MwSt. pro Stück. (die überteuerten TETRA-BOS Handgeräte kosten lt. DLRG über 1.000 Euro incl. MwSt.) 

Da TETRA-BOS-Digitalfunk in hügeligem Gelände, im Gebirge und in Städten -  physikalisch bedingt - schlechter funktioniert als Analogfunk, setzt auch die Bergwacht weiter auf Analogfunk, statt auf Wunschdenken. Wegen der Sicherheit!
Siehe

Auch zahlreiche Gemeinden und Feuerwehren in Bayern lehnen TETRA ab!

Polizisten: die "Radarsoldaten" der Zukunft!

Ebenso wichtig wie eine gute Objektversorgung und Notstromversorgung im Katastrophenfall sind die gesundheitlichen Gefahren besonders für Polizei:
Details

Objektversorgung und Notstromversorgung

Zwei Dinge im Zusammenhang mit dem digitalen Behördenfunk, die für uns alle wichtig sind und die mit Sicherheit die Angehörigen der kommunalen und der Freiwilligen Feuerwehren und die Polizei interessieren dürften.
Details

Offenes Schreiben an Suchkreismittelpunktsorte

Stellungnahme zur Broschüre „BOS- Digitalfunk in Bayern“ (5. Auflage – Stand April 2012)
Dieses Schreiben ging in, an die jeweilige Gemeinde angepasste Version, an Suchkreismittelpunktsorte im Raum Schweinfurt

 

Keine Mobilfunk-Standortbestimmung nach Gutsherren-Art

Präzedenzurteil: Mobilfunk-Begutachtung des Umweltinstituts höchstrichterlich bestätigt
 
Am 30. August 2012 entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass „gemeindliche Standortplanung für Mobilfunkanlagen grundsätzlich zulässig“ ist. Der Streit um eine teilweise errichtete Mobilfunkanlage in der kleinen Gemeinde Uffing am Staffelsee ging durch die Instanzen. Das Umweltinstitut München hatte in einem 120 Seiten umfassenden Gutachten nachgewiesen, dass über einen alternativen Standort eine deutlich bessere Versorgung bei wesentlich niedrigerer Strahlenbelastung möglich ist.

Einer Standortfindung nach Gutsherren-Art hat das Bundesverwaltungsgericht damit eine Absage erteilt – ein gutes Urteil für alle, welche die Diskussionen um die Wahl eines möglichst wenig belastenden Standorts mit der Betreiberseite auf gleicher Augenhöhe führen möchten.

Weitere Infos in der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts
und beim Umweltinstitut München

TETRA/BOS Flugblatt

TETRA – Erst Einführung dann Forschung von Diagnose-Funk

Zweifel an der Funktionssicherheit des BOS-Digitalfunks im Katastrophenfall

Die Funktionsfähigkeit und -sicherheit des TETRA/BOS-Digitalfunks ist bisher noch nicht nachgewiesen. Im Gegenteil viele Anwendungen lassen Zweifel aufkommen dass das jemals sein wird.  Auch die Art wie die Behörden sich in Geheimhaltung und angeblichen Erfolgen brüsten, nährt diese Auffassung.   

Erfolgsgeschichten?

Broschüre BOS-Digitalfunk in Bayern

Hier die Broschüre des bayerischen Staatsministeriums des Innern

und hier die Stellungnahme von Prof. Dr. K. Buchner, der die Lügen und Halbwahrheiten entlarvt.

Statement von Staatssekretär Gerhard Eck

Eck will diese Technik auf Teufel komm raus durchziehen und versteckt sich hinter den deutschen Grenzwerten, obwohl der begründete Verdacht besteht, dass die Art der TETRA /BOS-Strahlung besonders gesundheitsschädlich ist. Siehe hierzu die Anhörung im bayerischen Landtag am 05.07.2012.
Wortprotokoll des bayerischen Landtags (145 Seiten – eigentliches Protokoll Seiten 10 bis 48).
Gab es da nicht schon früher auch unselige Verquickungen von Industrie, willfähriger Wissenschaft und Politik. Waren nicht Asbest, Holzschutzmittel Lindan, PCB, Formaldehyd und Atomkraft mal ungefährlich?

Fragen an die Bundesregierung und die Antworten

Der TETRA-Digitalfunk der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) ist aus Sicht des Bund Naturschutz in Bayern e.V.  für die angedachten Aufgaben nicht geeignet! Wir fordern deshalb einen Ausbaustopp! Wir kritisieren vor allem die Kostenentwicklung, die mangelnde Funktionalität, die fehlende Ausfallsicherheit und die unverständliche Geheimhaltung von Daten durch die  BDBOS (Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Ferner ist für uns nicht erkennbar, welche Alternativen geprüft wurden. Diese Technik stammt aus dem letzten Jahrhundert. Technisch ist TETRA längst veraltet. Eine Umrüstung auf neuesten Stand ist schwierig bis unmöglich, zumindest aber sehr teuer. 

„Die Linke“ hat 35 Fragen in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Hier die Fragen und die Antworten. Drucksache 17/10066

Übrigens: In vielen Ländern hat sich TETRAPOL bewährt, das u.a. von der Bundeswehr verwendet wird. TETRA wird dagegen für den Behördenfunk nur von wenigen Staaten verwendet, außer von Deutschland z.B. von Österreich (vorerst außer Salzburg), Großbritannien, Norwegen und Holland. Erfahrungen aus Österreich liegen noch nicht vor; die aus Großbritannien und Holland sind vernichtend. Hängt das vielleicht auch mit den Datenschutzproblemen von Alcatel-Lucent Digitalfunk-Betriebs-GmbH (einer französisch-amerikanische Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zusammen. Dort gab es mehrere Bestechungsskandale. Salzburg lehnt das System u.a. wegen dieser Skandale ab.

Fragen an die Bundesregierung

Der TETRA-Digitalfunk der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) ist aus Sicht des Bund Naturschutz in Bayern e.V.  für die angedachten Aufgaben nicht geeignet! Wir fordern deshalb einen Ausbaustopp! Wir kritisieren vor allem die Kostenentwicklung, die mangelnde Funktionalität, die fehlende Ausfallsicherheit und die unverständliche Geheimhaltung von Daten durch die  BDBOS (Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Ferner ist für uns nicht erkennbar, welche Alternativen geprüft wurden. Diese Technik stammt aus dem letzten Jahrhundert. Technisch ist TETRA längst veraltet. Eine Umrüstung auf neuesten Stand ist schwierig bis unmöglich, zumindest aber sehr teuer.

„Die Linke“ hat 35 Fragen in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Hier die Fragen und die Antworten. Drucksache 17/10066

 

Wir überlassen es Ihnen zu beurteilen ob dies jemals funktionieren wird.

Übrigens: In vielen Ländern hat sich TETRAPOL bewährt, das u.a. von der Bundeswehr verwendet wird. TETRA wird dagegen für den Behördenfunk nur von wenigen Staaten verwendet, außer von Deutschland z.B. von Österreich (vorerst außer Salzburg, das dieses System wegen der Bestechungsskandale ablehnt), Großbritannien, Norwegen und Holland.

Erfahrungen aus Österreich liegen noch nicht vor; die aus Großbritannien und Holland sind

vernichtend. Hängt das vielleicht auch mit den Datenschutzproblemen von Alcatel-Lucent Digitalfunk-Betriebs-GmbH (einer französisch-amerikanische Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zusammen. Dort gab es mehrere Bestechungsskandale.

Frontal21 – Digitalfunk unbrauchbar

Diese Sendung wurde am 02.10.2008 ausgestrahlt und dauert 7:44 Minuten

Probebetrieb des BOS-Digitalfunks bei der Feuerwehr Schweinfurt

Stadtrat Schweinfurt beschließt Teilnahme am Probebetrieb des BOS-Digitalfunks bei der Feuerwehr Schweinfurt ab 2014.

Artikel des Schweinfurter Tagblatt vom 25.07.2012

Pressemitteilung des BN vom 13.08.2012

Offener Brief des Bund Naturschutz zu digitalem Behördenfunk BOS

Dieses Offene Schreiben ging am 10.07.2012 an alle Gemeinden des Landkreises Schweinfurt

Aufruf zu einem Moratorium bezüglich Behördenfunk BOS

Der Bund Naturschutz und „Diagnose Funk“ empfehlen den Bürgermeistern und Landräten, die bisher gefassten Beschlüsse zur Genehmigung von BOS/TETRA-Senderstandorten für den Digitalfunk zu überprüfen und ein Moratorium bei der jeweiligen Landesregierung zu beantragen.

BOS ist bis zur Klärung der Fakten abzulehnen!

Kritik von Gemeinden, Landkreisen und Organisationen an digitalem TETRA-BOS-Funk

BN: Fakten und Argumente zu BOS

Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog

Die gut klingende Vision

Das bayerischen Innenministerium behauptet immer wieder, der analoge Behördenfunk sei veraltet, es gebe keine technische Weiterentwicklung und die Preise würden für diese veralteten Geräte steigen. Das ist doch klar! Schließlich haben sich ja auch die Hersteller der Funkgeräte darauf verlassen, dass der digitale Funk bald kommt und sich nicht mehr bemüht, sich auf höhere Anforderungen einzustellen.

Erstaunlich ist aber in diesem Zusammenhang, dass außer der Bayerischen Bergwacht auch Landes- und Bundesbehörden lieber auf solche "veralteten" Geräte  vertrauen.

  • Im  Juli vergangenen Jahres wurde bekannt, dass u.a. das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bei der Fa. "Life is simple" 500 analoge Funkgeräte für den Behördenfunk bestellt und sich eine Option für weitere 660 Geräte gesichert hat.
  • Nun hat das Bundesinnenministerium 1800 Stück dieser analogen Geräte bei derselben Firma bestellt.
  • Auch das Bayerische Landeskriminalamt (!) hat 1200 analoge Geräte dort bestellt.

Deutlicher kann eigentlich nicht mehr bewiesen werden, dass unsere Behörden nicht an die Zuverlässigkeit des digitalen Behördenfunks - TETRA-Standard - glauben.

Pressestimmen

31.05.2012 Schweinfurter Tagblatt: BN lehnt Digitalfunk derzeit ab

27.05.2012 Weser-Kurier: Digitalfunk versagt in Stahl- und Betonbauten

24.04.2012 Schwäbische Zeitung: Gemeindetag droht mit Aufkündigung des Digitalfunk-Kompromisses

17.03.2012 Straubinger Rundschau: Die Sache mit der Sicherheit

16.03.2012 Süddeutsche Zeitung: Gefühlt gefährlich

26.11.2011 Mainpost: Angst vor der Strahlung

Vortrag Buchner am 16.11.2012

Präsentation