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Nationalpark Steigerwald

Energiesparen im Haushalt

Allgemeines

  • Bei Neuanschaffung nur besonders sparsame Haushaltsgeräte kaufen.
  • Auf Energieeffizienzklasse achten.
  • Unbenutzte Geräte immer ausschalten (kein „Standby“).
  • Stromverbrauch alter Geräte ermitteln (Energiemessgerät kann leihweise bei Ihrem Stromversorger oder beim BN geliehen werden).
  • Ökostrom beziehen

 Kühlen und Gefrieren

  • Richtige Gerätegröße wählen
    - Kühlschrank ca. 60 Liter Nutzinhalt pro Person (Ausnahme 1-Personen-Haushalt)
    - Gefriergerät. 50 - 80 Liter Nutzinhalt pro Person
  • Gute Effizienzklasse A+ oder A++ 
  • Gerät möglichst kühl stellen (nicht neben Herd, Spülmaschine und Heizung, aber auch nicht in der Sonne aufstellen), aber auf Klimaklasse achten
    (Am besten SN = + 10 bis + 32 °C oder N = +16°C bis +32 °C)
    1 °C spart 4 – 6 % Energie!
  • Kühlschrank Temperatureinstellung (+ 7 °C)
  • Richtige Schichtung.
  • Kühlschlangen/Wärmetauscher auf der Rückseite müssen frei sein.
  • Geräte möglichst nur kurz öffnen (Ordnung zahlt sich aus).
  • Gefrorenes im Kühlschrank auftauen.
  • Keine Speisen im 3-Sterne-Fach einfrieren, sondern nur zum Kalthalten benutzen.
  • Heiße Lebensmittel vor dem Hineinstellen erst abkühlen lassen.
  • Dichtungsgummis öfter reinigen.
  • Defekte Tür- bzw. Deckeldichtungen austauschen.
  • Regelmäßig abtauen.
  • Vor einem Urlaub die Vorräte aufbrauchen und das Gerät abschalten. (Tür dann offen lassen, sonst kann sich Schimmel bilden).
  • Bei Gefrierschränken/Kühltruhen gelegentlich überprüfen, ob „Superfrosttaste“ noch an ist

 Kochen

  •  Geeignete Wärmequelle wählen:
    - Elektroherd (Glaskeramik erspart 5 % gegenüber Gusseisenplatten).
    - Gasherd spart ca. 50 % Energie zu Elektroherd.
    - Mikrowelle (bei kleineren Portionen bis 800 Gramm sparsamer als E-Herd).
    - Wasserkocher, Eierkocher,
    - Kaffeemaschine mit Thermoskanne
  •  Größe des Kochgeschirrs
    - Elektroherd: Topfdurchmesser = Plattendurchmesser (2-3 cm größer bedeutet 20-30 %
      mehr Energieverbrauch)
    - Gasherd: Topfdurchmesser = 2 cm über äußerstem Flammenrand
  • Ebener Topfboden (Ein unebener Boden verlängert die Kochzeit um bis zu 40 %).
  • Topf mit dichtschließendem (Glas)Deckel (ohne Deckel dreimal soviel Strom).
  • Schnellkochtopf (mehr als 30 % Stromeinsparung und 50 % Zeitersparnis).
  • Beim Erwärmen von Wasser Warmwasser aus der Warmwasserleitung entnehmen.
  • Speisen oder Wasser schnell auf gewünschte Temperatur bringen und auf niedrigerer Stufe weiterkochen.
  • Flüssigkeitsmenge gering halten.
  • Nachwärme nutzen (3 (bis 5) Minuten vor Ende der Garzeit abschalten).
  • Vorgequollene Bohnen oder Linsen garen schneller.

 Backen

  • Verzicht auf Vorheizen (spart 20 % Strom).
  • Umluftöfen haben etwa 25 °C niedrigere Backraumtemperaturen als bei Backöfen mit Ober- und Unterhitze (= weniger Energie).
  • Mehrere Speisen oder Kuchen gleichzeitig besonders bei Umluftbackröhren. 

 Geschirr spülen

  •  Fassungsvermögen der Spülmaschine voll ausnutzen.
  • Bei geringem Verschmutzungsgrad ist Vorspülen meist nicht nötig.
  • Richtige Programmwahl
    - Sonderprogramme (Normal, Energiesparprogramm)
  • Warmwasseranschluss (besonders mit Sonnenkollektoren)(bis zu 50 % Energieeinsparung). 

 Wäsche waschen

  • Bei Neukauf strom- und wassersparende Waschmaschine wählen.
  • Warmwasseranschluss (besonders mit Sonnenkollektoren) spart Stromkosten.
  • Fassungsvermögen der Waschmaschine voll ausnutzen (Außer Fein- und Wollwäsche – da etwas weniger).
  • Sonderprogramme (Energiesparprogramm, Kurzprogramm, Schleuderdrehzahl) nutzen.
    - nach Textilart (Sortieren nach Feinwäsche, Buntwäsche, Kochwäsche).
    - für Weißwäsche reichen oft 40°C (bis höchstens 60° C).
    - bei Buntwäsche sind meist nur 30 ° C erforderlich bei geringem  Verschmutzungsgrad.
  • Bei normal verschmutzter Wäsche kann meist auf die Vorwäsche verzichtet werden (Einsparung von Strom, Wasser und Waschmittel).
  • Kochwäsche mit 60 °C statt 95 °C (95 ° nur in Ausnahmefällen erforderlich z.B. um Erreger ansteckender Krankheiten abzutöten).
  • Normalwäsche mit 40 °C statt 60 °C

Weitere Tipps für nachhaltiges Waschen.

Wäsche trocknen

  • Am besten auf der Wäscheleine
    - am besten Im Freien
    - oder im Heizungsraum
    - aber auch in gut belüfteten, ungeheizten  Räumen
  • Wäschetrockner (hohe Schleuderdrehzahl nach dem Waschen)
    - Schranktrockner sind am effektivsten (brauchen aber längere Zeit)
    - Ablufttrockner (Wasserdampf ins Freie, energiesparender als Kondensattrockner)
    - Kondensattrockner (Wasser in Kanalisation, kühler Raum,
      höherer Stromverbrauch +15 %)
  • Flusensieb häufig reinigen.
  • Bügelwäsche „bügelfeucht“ statt „schranktrocken“
    (geringerer Stromverbrauch und weniger Zeit).

Beleuchtung

  • Energiesparlampen verwenden (Lampenbauart beachten).
  • Keine Halogenlampen
  • Indirekte Beleuchtung kostet unnötig Strom.
  • Beim Verlassen des Zimmers Licht aus!
  • Außenbeleuchtung muss nicht die ganze Nacht brennen!

 Kleingeräte
(Anrufbeantworter, Externe Netzteile von handy´s, Elektrozahnbürste Fernseher, Videorecorder, Satelliten-Receiver, CD-Player, Radios, PCs mit Monitor, Drucker, Scanner usw.)

  • Stromfresser Akku, Trafo und Ladegeräte
    - Geräte mit aufladbaren Batterien haben eine sehr schlechte Energieausnutzung.
    - Ladegeräte (von Handys, elektrischen Zahnbürsten, Mobiltelefonen usw.) nach dem
      Aufladen aus der Steckdose ziehen   (wenn das Ladegerät ständig in der Steckdose
      steckt, braucht es Strom - Stand By).
  • Stromfresser Stand-by (überall dort, wo auch nach dem Ausschalten noch Wärme an einem Gerät spürbar ist oder ein Brummton hörbar ist, fließt Strom).
  • Kaufen Sie nur Geräte, die ...
    - einen leicht zugänglichen und eindeutig gekennzeichneten Ausschalter haben.
      Das Gerät darf dann keinen Strom mehr verbrauchen!
    - nach dem Ziehen des Steckers ihre Programmierung nicht verlieren.
    - im Betrieb einen geringen Stromverbrauch haben.
    - im Stand-by einen geringen Stromverbrauch haben.
  • PC an abschaltbare Steckerleiste anschließen und bei längeren Pausen herunterfahren (eventuell für Scanner, Drucker und Lautsprecher die nicht ständig gebraucht werden separate Steckerleiste).
  • Energiesparfunktionen richtig  einstellen.
  • Kein Bildschirmschoner verwenden (besser Bildschirm bei Pausen ausschalten).
  • Vor längerer Abwesenheit oder vor dem Urlaub alle nicht benötigten Stromverbraucher (Standby) und Wärmeerzeuger abschalten (Das gilt im Winter natürlich nicht für die Heizung)