Fünfte Gewässeranalyse in Röthlein zeigt zunehmende Verschlechterung
Es geht dabei um die Erforschung unserer heimischen Fließgewässer und um den Gewässerschutz (FLOW-Projekt: Fließgewässer erforschen, gemeinsam Wissen schaffen).
Analysiert werden die chemischen Werte, die Gewässerstruktur und die sogenannten Makrozoobenthos im Gewässer.
Makrozoobenthos umfasst alle wirbellosen Tiere, die in der Gewässersohle leben und eine Größe von etwa 1 mm oder mehr haben. Diese Organismen sind nicht nur wichtig für das Ökosystem, sondern dienen auch als Nahrungsgrundlage für Fische und andere aquatische Tiere.
Bei guten Bedingungen analysierte das bereits bewährte und eingespielte Team die einzelnen Bereiche.
Das Ergebnis war besorgniserregend, denn in den letzten Jahren hat sich die Gewässergüte merklich verschlechtert.
Die Anzahl der kartierten Lebewesen hat sich deutlich verringert. An derselben Entnahmestelle wurden im Vergleich zu den letzten Messungen 2022 und 2024 viel weniger Populationen erfasst. Die Gründe dafür sind wahrscheinlich das regelmäßige Austrocknen der Gewässer, die immer monotoner werdende Bachsohle und die weiter ansteigenden Temperaturen sowie die Einträge in das Gewässer. Die chemischen Werte blieben aber nahezu identisch.
Das Team in Röthlein bleibt aber am Ball und versucht auch künftig, mehr Verständnis für besseren Gewässerschutz zu vermitteln.
Danke an alle Helfer!




