Landesweite Aktion „Hummelfrühling“ startet!

Zum Frühlingsbeginn starten BUND Naturschutz (BN) und IfBI (Institut für Biodiversitätsinformation e.V., Ebern) die bayernweite Mitmachaktion „Hummelfrühling“: Handyfotos von den ersten Hummeln werden von einem Expertenteam bestimmt und mit Informationen zu der jeweiligen Art beantwortet.

Zur Info für Menschen, die kein Handy haben oder keines nutzen wollen: Auch Aufnahmen mit dem Digital-Fotoapparat, die per E-Mail an hummelfund@ifbi.net geschickt werden, erhalten entsprechende Infos!

Pressemitteilung PM 036-18/LFG

Baumhummel-W-Willner
Erdhummel-pixabay.de

Öffentliche Konsultation zu einer EU-Initiative für Bestäuber

Die EU hat eine „Initiative für Bestäuber“ gestartet, die gerade vor dem Hintergrund des Insektensterbens von hoher Bedeutung für uns ist. Im Rahmen dieser Initiative läuft derzeit – noch bis zum 5. April – eine öffentliche Konsultation, an der sich neben Experten und organisierten Interessengruppen auch die EU-Bürgerinnen und -Bürger beteiligen können.

Die Initiative zielt darauf ab, das Insektensterben einzudämmen, indem die Wirksamkeit der politischen Maßnahmen der EU in Bezug auf Bestäuber gesteigert und das Thema verstärkt in den politischen Fokus gerückt werden. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Insektensterbens ergänzen die Anstrengungen der EU, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten und die Ziele für nachhaltige Entwicklung umzusetzen.

Beispiel für das Ausfüllen des Fragebogens

Zur Befragung

Siehe auch unter Veranstaltungen

BUND Naturschutz zieht positive Bilanz für 2017

Der BUND Naturschutz zieht trotz mancher Rückschläge insgesamt eine positive „Grüne Bilanz“ für das Jahr 2017. Immer mehr Menschen seien aktiv für die Bewahrung von Bayerns Lebensgrundlagen Boden, Luft und Wasser sowie bei der Rettung bedrohter Tiere und Pflanzen in ihrer Heimat. Bayerns größter Natur- und Umweltschutzverband freut sich über Erfolge beim Schutz von einzigartigen Naturlandschaften wie am „Grünen Band Deutschland“, über positive Entwicklungen bei der Wiederkehr von Biber und Wildkatze sowie einen großen Mitgliedergewinn im Jahr 2017. Mit zum Jahresende rund 228.000 Mitgliedern und Förderern erreicht Bayerns größter Umweltverband den größten Mitgliederstand in seiner 105 jährigen Geschichte. Über eine Million Stunden Gemeinwohlarbeit wurden von den ehrenamtlich Aktiven in den rund 600 Orts- und Kreisgruppen für den Schutz von Mensch und Natur geleistet. Als Trauerspiel und Rückschlag für Bayerns Natur sieht der BN die Entscheidungen zur weiteren Zulassung von Glyphosat, zur Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn und des Landesentwicklungsprogramms als „Freibrief für Flächenverbrauch“. Im Jahr der Landtagswahl 2018 will der BUND Naturschutz seine Arbeit für den Klimaschutz, für einen dritten Nationalpark, für Bauernhöfe statt Agrarfabriken und für den Schutz von Boden und Landschaft vor dem Flächenfraß noch verstärken.

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Rückblick 2017 und Ausblick 2018

Aktuelles

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