BUND Naturschutz zieht positive Bilanz für 2017

Der BUND Naturschutz zieht trotz mancher Rückschläge insgesamt eine positive „Grüne Bilanz“ für das Jahr 2017. Immer mehr Menschen seien aktiv für die Bewahrung von Bayerns Lebensgrundlagen Boden, Luft und Wasser sowie bei der Rettung bedrohter Tiere und Pflanzen in ihrer Heimat. Bayerns größter Natur- und Umweltschutzverband freut sich über Erfolge beim Schutz von einzigartigen Naturlandschaften wie am „Grünen Band Deutschland“, über positive Entwicklungen bei der Wiederkehr von Biber und Wildkatze sowie einen großen Mitgliedergewinn im Jahr 2017. Mit zum Jahresende rund 228.000 Mitgliedern und Förderern erreicht Bayerns größter Umweltverband den größten Mitgliederstand in seiner 105 jährigen Geschichte. Über eine Million Stunden Gemeinwohlarbeit wurden von den ehrenamtlich Aktiven in den rund 600 Orts- und Kreisgruppen für den Schutz von Mensch und Natur geleistet. Als Trauerspiel und Rückschlag für Bayerns Natur sieht der BN die Entscheidungen zur weiteren Zulassung von Glyphosat, zur Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn und des Landesentwicklungsprogramms als „Freibrief für Flächenverbrauch“. Im Jahr der Landtagswahl 2018 will der BUND Naturschutz seine Arbeit für den Klimaschutz, für einen dritten Nationalpark, für Bauernhöfe statt Agrarfabriken und für den Schutz von Boden und Landschaft vor dem Flächenfraß noch verstärken.

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Forderungen an eine neue Bundesregierung

Vom 17.-19.11.2017 fand in Berlin die diesjährige Delegiertenversammlung des BUND (BDV) statt. Zur gleichen Zeit liefen noch die Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.

Die BDV verabschiedete einen Forderungskatalog, der noch am Freitag den Parteien zugestellt wurde. Dieser Katalog hat unabhängig vom Abbruch der Gespräche Gültigkeit und wird die weiteren Versuche zur Regierungsbildung aktiv begleiten.

Bitte machen Sie sich mit dem Inhalt vertraut um die Argumente und Forderungen bei allen Gelegenheiten und auch Diskussionen zu vertreten.

Der BUND Naturschutz hofft auf ein Ende des Stillstandes in der Umweltpolitik und beim Klimaschutz.

Forderungskatalog

Rückblick 2017 und Ausblick 2018

Volksbegehren zum Flächenschutz in Bayern

Vom Grundsatz her begrüßt der BN Initiativen, die sich für die Verringerung des Flächenverbrauchs  in Bayern einsetzen. Der rasante Flächenverbrauch ist eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit!!

Es mag verwundern, dass der BUND Naturschutz sich dem Volksbegehren von Grünen, ÖDP und ABL derzeit trotzdem nicht anschließt.

Dieser „Schnellschuss“ (noch kurz vor den Bundestagswahlen 2017) der Grünen und der ÖDP  ist  aus BN-Sicht nicht ausreichend vorbereitet und durchdacht.

Der BN hält das Begehren
-          weder für verfassungsrechtlich zulässig
-          noch für besonders wirksam
-          und auch die Zahl der unterstützenden Verbände und Gruppierungen ist zu gering, um das Volksbegehren zu gewinnen.

Pressemitteilung dazu

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