Gut besuchtes 1. Umweltforum in Gerolzhofen
Schnell stellten sich dabei „Begrünung“ und „Entsiegelung“ als wichtigste Themen heraus. In den vergangenen Jahren wurden im Stadtgebiet immer mehr Flächen versiegelt – eine Entwicklung, die im Zusammenhang mit der Klimakrise kritisch gesehen werden muss, weil sie für eine weitere Erhitzung des Binnenklimas sorgt und somit die Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung mit sich bringt.
Mehr Grünflächen statt immer mehr Asphalt und Schotter – so lässt sich das Fazit der Ideensammlung kurz zusammenfassen. Als Beispiele für eine verfehlte Entwicklung wurde etwa der „Kartoffelacker“ genannt, eine wichtige Grünfläche im Zentrum, die nach einem Mehrheitsbeschluss des Stadtrats in Parkplätze umgewandelt werden soll. Vielmehr sei es wichtig und nötig, diese Grünfläche zu erhalten. Ähnliches gilt für Überlegungen, etwa aus dem ehemaligen Skaterplatz an der Stadtmauer ebenfalls einen Parkplatz zu machen.
Insgesamt sollte das Bemühen darin bestehen, Flächen in der Stadt zu “entsiegeln“ und wieder zu begrünen, sei es im öffentlichen Raum oder auf Privatgrundstücken - Stichwort Stein- und Schottergärten, die einen immer größere Rolle bei der Erhitzung des Binnenklimas spielen.
Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Ideen gesammelt, um angemessen auf diese Entwicklung zu reagieren, die alle in einem Hitzeschutzkonzept gebündelt werden könnten.



