Der verantwortungslose Umgang mit dem AKW-Abrissmaterial

Flyer „Freigemessen und Vergessen“

26.10.2016 BUND Naturschutz und Vertreter der Kommunen beantragen Abbruch der Erörterung zum Abriss des AKW Grafenrheinfeld

Der BUND Naturschutz als auch die Vertreter der Kommunen haben den Abbruch der Erörterung beantragt – wegen Unvollständigkeit der Unterlagen.
Leider kam das Umweltministerium diesem breit vertretenen Antrag nicht nach. Wir haben also die Erörterung am zweiten Tag gegen Mittag unter Protest vorzeitig verlassen.
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25.10.2016 Erörterungstermin zu Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG)

Es ist eine geschlossene Veranstaltung.
Teilnehmen darf nur, wer eine der ca. 800 Einwendungen/Unterschriften gemacht hat.
Unbedingt Personalausweis mitbringen!
Es ist wünschenswert, dass möglichst viele kommen. Die Teilnahme ist ein Zeichen unseres Unmutes über das geplante Vorgehen beim Abriss.
Macht bitte auch andere Einwender auf den Termin aufmerksam!

Einlass ab 9.30 Uhr
Beginn: 10.00 Uhr
Ort: Kulturhalle in 97506 Grafenrheinfeld, Hermasweg 1a
Dauer: 1 Tag (bei Bedarf auch mehr)
Mitzubringen: Gültiger Personalausweis!

Öffentliche Bekanntmachung des Erörterungstermins

16.09.2016 Offener Brief: Die Brennelementesteuer muss entfristet werden

Die Brennelementesteuer (Kernbrennstoffsteuer) wurde im Jahr 2011 mit dem Ziel eingeführt, die AKWBetreiber an den gesellschaftlichen Kosten der Atomenergie zu beteiligen und Wettbewerbsvorteile der Atomkraft zu reduzieren. Unter anderem ging es darum, die Belastung der SteuerzahlerInnen etwa durch die Sanierung des Atommülllagers Asse II zu reduzieren und die durch die Einführung der CO2-Zertifikate verursachten leistungslosen Zusatzgewinne der AKW abzuschöpfen.
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Geplanter Rückbau des AKW Grafenrheinfeld ist nicht genehmigungsfähig

Rund 300 Einwendungen liegen gegen die Pläne von E.on zum Rückbau des AKW Grafenrheinfeld bei Schweinfurt vor. Darunter nicht nur der BUND Naturschutz, sondern auch die Stadt und der Landkreis Schweinfurt sowie sieben umliegende Gemeinden sowie die Grünen im Landtag und zahlreiche Privatpersonen. Als „nicht genehmigungsfähig“ bezeichnet der Landkreis Schweinfurt die E.on-Pläne. Im Herbst werden diese im Rahmen eines Erörterungstermins behandelt, bevor die zuständige Behörde eine Genehmigung erteilen kann. 
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Einwendungen zu Stilllegung und Abbau des KKG

Die Antragsunterlagen zu Stilllegung und Abbau des AKW Grafenrheinfeld liegen mittlerweile aus bzw. können im Internet eingesehen werden.
Bis zum 27.07.16 ist es möglich, Einwendungen gegen die Planungen zu erheben. Diese werden bei einem Erörterungstermin Ende 2016 bzw. Anfang 2017 diskutiert und gewichtet werden.

Auch wenn E.on und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz nicht müde werden, das Ganze als harmlose Veranstaltung darzustellen mit dem Ziel der "grünen Wiese", handelt es sich um ein Vorhaben von gravierender Reichweite - und die Bevölkerung ist davon unmittelbar betroffen!

Es ist wünschenswert, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Einwendungen gegen die unausgereiften Pläne erheben - zumal es nach jetzigen Planungen die einzige Möglichkeit im gesamten Verfahren sein soll! Ein Skandal!

Der BUND Naturschutz hat eine Mustereinwendung erstellt. Diese enthält umfangreiche Einwendungen und Forderungen. Sie ist gut als kleine Sammelliste frei verwendbar.

Besonders wünschenswert sind persönliche Einwendungen. Dazu darf  man die BN-Mustereinwendung komplett oder teilweise übernehmen, sich daran orientieren und möglichst auch durch eigene individuelle Punkte ergänzen.

Pressemitteilung

Mustereinwendung pdf

Für Einwender/innen die etwas weglassen oder ergänzen wollen
[doc]
bzw.
[rtf]

Auslegung der Unterlagen zur Stilllegung und Abbau des KKG

Die Auslegung der Unterlagen zur Stilllegung und Abbau des KKG zur öffentlichen Einsicht erfolgt vom 27.05.2016 bis 27.07.2016

  • im Landratsamt Schweinfurt - Landratsamt Schweinfurt, Schrammstr. 1, 97421 Schweinfurt, 2. Stock, Raum 276, montags bis freitags 8:00 bis 12:00 Uhr, dienstags 14:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags 14:00 bis 17:00 Uhr
  • in Grafenrheinfeld - Gemeindeverwaltung Grafenrheinfeld, Marktplatz 1, 97506 Grafenrheinfeld, Erdgeschoss, Zimmer Nr. 4, montags bis freitags 7:15 bis 12:00 Uhr, dienstags 15:00 bis 16:30 Uhr, donnerstags 15:00 bis 17:15 Uhr
  • im Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), Rosenkavalierplatz 2, 81925 München, montags bis donnerstags 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags 8:00 bis 12:00 Uhr

 Darüber hinaus können die Unterlagen auf der Internetseite des StMUV heruntergeladen werden

Nachfolgend die einzelnen Dateien  

  • Öffentliche Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zum Vorhaben "Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld nach § 7 Abs. 3 Atomgesetz"(PDF)
  • Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) - Antrag nach § 7 (3) AtG zur Stilllegung und zum Abbau der Anlage (PDF)
  • Kernkraftwerk Grafenrheinfeld Stilllegung und Abbau - Sicherheitsbericht (PDF)
  • Kernkraftwerk Grafenrheinfeld Stilllegung und Abbau - Kurzbeschreibung (PDF)
  • Kernkraftwerk Grafenrheinfeld Stilllegung und Abbau - Umweltverträglichkeitsuntersuchung (PDF)

 

 

Risiken der Lagerung von Atommüll

Am 11.05.2016 veranstaltete das Schweinfurter Aktionsbündnisses gegen Atomkraft (SWAB) in der „Disharmonie“  in Schweinfurt einen Vortrag mit Diskussion über das fehlende „Castor-Reparaturkonzept im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld“. Die Aussagen gelten bundesweit. Im Norden von Deutschland sind lediglich die Wand- und Deckenstärken der so genannten Zwischenlager größer.

Dr. Wilfried Attenberger (stellvertretender Vorsitzender des Landesarbeitskreis Energie und Klima des BUND Naturschutz Bayern e.V.) erläuterte sehr anschaulich, warum das vorgesehene Reparaturkonzept für beschädigte Castoren unbefriedigend und sogar gefährlich ist!
[Vortrag Attenberger]
[Artikel im Schweinfurter Tagblatt]
vom 18.05.2016. 
(Falls Sie keinen Zugriff auf den Artikel haben, können wir Ihnen den Inhalt auf Wunsch zumailen:
schweinfurt@bund-naturschutz.de

Edo Günther wird in dem Artikel nicht ganz richtig zitiert. Richtig wäre:

Edo Günther, Kreisvorsitzender des BUND, sieht in Transporten der Castoren mit hochradioaktiven Brennelementen in ein neu zu schaffendes Zwischenlager vor der Verbringung in ein Endlager nach derzeitigem Wissensstand und unter Berücksichtigung des dafür nötigen Zeitrahmens keine Alternative. Die Lagerung am Standort müsse dringend optimiert werden um für die Zeit der Einlagerung höchst mögliche Sicherheit zu gewährleisten. Auch ein Verbringen von schwach und mittel-radioaktiven Materialien nach Mitterteich, wie vom Kreistag und der Gemeinde Sennfeld, mangels der Verfügbarkeit von „Schacht Konrad“ als Endlager, gefordert, ist keine Alternative. Atommülltransporte müssen vermieden, bzw. auf das unbedingt notwendige Minimum reduziert werden. In Anbetracht der vielen ungelösten Fragen im Umgang mit Atommüll kann man nirgendwo von Akzeptanz, höchstens von Duldung, unter Gewährleistung größtmöglicher Sicherheit sprechen.

Neue Studie „Atomkraft 2016 – sicher, sauber, alles im Griff?" untersucht Risiken von AKWs und Zwischenlagern in Deutschland

„Eine neue Studie im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland weist auf Sicherheitsdefizite der bayerischen Atomkraftwerke und der bayerischen Standort-Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll hin. Dies unterstreicht die Forderung des BUND Naturschutz in Bayern – die Atomkraftwerke in Bayern müssen umgehend abgeschaltet werden.

Pressemitteilung PM 021-16/LFG BUND Naturschutz

Studie

Geben Sie den Atom- und Kohlestromern kein Geld!

und wechseln Sie zu einem echten Ökostromanbieter. Das muss nicht (viel) mehr kosten!

Wählen Sie keinen Anbieter, der auch Atom- oder Kohlestrom verkauft und Strom von den vier großen Energiekonzernen bezieht.
Strom aus alten Wasserkraftwerken, die für Fische und andere Wasserlebewesen nicht oder kaum durchlässig sind, ist blutiger Strom und nicht „Öko“.

Der Ökostromanbieter muss möglichst viel in Erneuerbare Energien investieren oder innovative Ökoprojekte vorantreiben.

Das Grüne Strom Label - Gold (GSL-Gold) ( http://www.gruenerstromlabel.de/gruener-strom/  ) wird von führenden Umweltverbänden (wie dem BN und dem BUND) empfohlen und getragen. Die größten Anbieter sind:

EWS Schönau
Greenpeace Energy
Lichtblick
Naturstrom AG

 

Greepeace Energy

Naturstrom AG

EWS Schönau

LichtBlick

Label

TÜV Nord

GSL-Gold +
TÜV Nord

TÜV Nord

TÜV Süd

Energiemix
(Angaben auf der Internetseite)

90 % Wasser
10 % Wind

55,1 % Wasser
13,3 % Wind
30,7 % EEG
0,9 % Sonne

62,3 % Wasser und Wind
37,7 % EEG

63 % Wasserkraft
37 % EEG

Grundpreis [€/Monat]

8,90

8,90

8,95

8,95

Arbeitspreis
[€/kWh]

0,2665

0,2675

0,2595 (0,5 Sonnencent)

0,2655 (1,0 Sonnencent) *

0,2775 (2,0 Sonnencent)

0,2644

Gültig bis

31.12.2016

31.12.2016

31.12.2016

Keine Angabe

Kosten €/a
bei 3500 kWh/a

1.039,55

1.043,05

1.036,65 *

1.032,80

Kosten €/a
bei 5000 kWh/a

1.439,30

1.444,30

1.434,90 *

1.429,40

 

 

Wie geht es weiter mit dem Atomkraftwerk Grafenrheinfeld?

Dazu fand am 04.11.2015 in Gochsheim eine Informationsveranstaltung unter dem Thema „Stilllegung und dann? Rückbau? Freimessung? Lagerung?“ statt. Veranstalter waren der BN und die SPD Gochsheim.

Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klima des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), erläuterte was e.on und die bayerische Regierung planen. Der BN sieht darin ein undemokratisches Vorgehen, das die Bevölkerung mehr als nötig mit Radioaktivität belasten kann. Dies kann so nicht hingenommen werden!

Der BN bietet an, diese Infoveranstaltung auch in anderen Gemeinden zu halten. Neben interessierten Bürgern sind vor allem Bürgermeister und Gemeinderäte angesprochen. Die bestehende Gesetzeslage ist sehr unbefriedigend! Der BN sieht vor allem über die politische Schiene noch Änderungsmöglichkeiten. Bürgermeister und Gemeinderäte können über ihre Parteikontakte Verbesserungen einfordern.

Der BN unterstützt sie gerne mit Informationen und später mit Einwendungsvorschlägen.

Vortrag

Zusammenfassung des Vortrags

Berichte zur Atommüllkonferenz am 19.09.2015 in Kassel

Diese betreffen auch den Abriss des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld
[weiteres]

01.07.2015 Informationsveranstaltung „Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld 2015“

Stilllegung – und dann? Rückbau? Freimessung? Lagerung?

Auf Einladung der Gemeinde Sennfeld fanden etwa 20 Gemeinderäte und interessierte Bürger den Weg in den Bürgersaal der „Alten Schule“in Sennfeld
Impulsreferat: Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klima des BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Anschließend wurden vom Referenten Fragen beantwortet.

 

Dazu Artikel „KKG-Abbau beschäftigt Gemeinden“ im Schweinfurter Tagblatt

28.06.2015 Das KKG ist ausgeschaltet

am 27.06.2015 um 23.59 Uhr hat das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld seinen Leistungsbetrieb beendet. Hier das Medienecho zum Abschalt-Picknick

Schönau feiert mit

01.07.2015 Informationsveranstaltung „Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld 2015“

Stilllegung – und dann? Rückbau? Freimessung? Lagerung?
Veranstaltung für Gemeinderäte und interessierte Bürger!

Zeit: 18.30 Uhr
Ort: Bürgersaal der „Alten Schule“, Hauptstr. 2 , 97526 Sennfeld
Impulsreferat: Dr. Herbert Barthel - anschließend Fragen/Diskussion
Veranstalter: Gemeinde Sennfeld

Herzliche Einladung!

27.06.2015 Picknick am Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft lädt aus Anlass der endgültigen Beendigung des Leistungsbetriebs des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld  alle atomkritischen Menschen herzlich ein zum Picknick und zum zwanglos-gemütlichen Beisammensein. Dabei können wir einen letzten Blick auf die Dampfschwaden aus den Kühltürmen des Kraftwerks werfen und uns von Herzen freuen über die Stilllegung des ältesten in Betrieb befindlichen Atommeilers in Deutschland!

Zeit: Beginn 20.30 Uhr
Ort: beim Wegkreuz links neben dem AKW-Gel#nde (vorbei am Besucherparkplatz, links am Zaun entlang...)
Mitzubringen: Decke oder Klappstuhl, Kühlbox mit Brotzeit und Getränken, Lichter, Anti-Atom-Fahnen
Veranstalter: Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft

In den vergangenen Jahrzehnten waren die Dampfschwaden immer das Signal dafür gewesen, dass das AKW am Netz ist - in Zukunft wird das Fehlen der Dampffahnen ein sichtbarer Beleg dafür sein, dass das AKW Grafenrheinfeld seinen Leistungsbetrieb eingestellt hat! 

Das bedeutsame Ereignis der Stilllegung stellt sicher, dass am Standort - endlich! - kein weiterer Atommüll produziert wird - und markiert einen weiteren Schritt zum überfälligen Atomausstieg in Deutschland. 

Ungeachtet dessen - Grafenrheinfeld bleibt Atomstandort! Das radioaktive Inventar bleibt! Vom unsicheren Atommüll-Standort-Lager gehen große Risiken aus, auch der Rückbau birgt Gefahren durch radioaktive Strahlung. 

Video "Strahlende Altlast – Rückbauprobleme bei AKW"

11.06.2015-22:34 Uhr Bayerisches Fernsehen
Video 5:28 Min.
Bayerischer Rundfunk
oder
Youtube

Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld - die Posse geht weiter!

Pressemitteilung

PM Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft: Urteil EuGH und Brennelementesteuer

das Urteil des EuGH zur Brennelementesteuer in Deutschland sorgt beim Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft für Erleichterung! Wir sind froh, dass der Europäische Gerichtshof die Rechtmäßigkeit dieser - seit 2011 in Deutschland für neu eingesetzte Brennelemente in AKWs erhobenen Steuerabgabe - bestätigt hat!.

Pressemitteilung

e.on schaltet AKW Grafenrheinfeld erst am 27. Juni ab.

Schweinfurter Tagblatt

Countdown am AKW Grafenrheinfeld am 31.Mai 2015 mit Dr. Hubert Weiger!

Es war eine emotionale und packende Veranstaltung in der Nacht des 31.Mai 2015 am AKW Grafenrheinfeld.

Schweinfurter Tagblatt: „Countdown gelungen - zumindest die Generalprobe“
(4 Bilder und Artikel)

Schweinfurter Tagblatt: „Wir haben noch unendlich viel zu tun“ 

BR-Frankenschau aktuell:
Video (2:42 Min.)
Abschaltfest der BA-BI (bis 1:19)
Countdown (ab 1:19)

Bericht des Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft

Abschaltfest der BA-BI am 31.05.2015

Impressionen (Video und Bilder) vom Abschaltfest der BA-BI am 31.05.2015
Schweinfurter-Nachrichten Television (Video 22 Min.)

SW-N TV mit der Kamera unterwegs (Video 16 Min.)

Hat e.on für den Abriss des KKG und der Endlagerung ihres Atommülls Rücklagen gebildet?

RWE hat vermutlich keine Rücklagen für den Abriss ihrer Atomkraftwerke und der Endlagerung ihres Atommülls gebildet!! Das ist ein Skandal!!
[mehr dazu]

Trifft das auf für das KKG von e.on zu? 

Pressemitteilung des "Schweinfurter Atktionsbündnis gegen Atomkraft"

09.05.2015 Fachtagung „AKW Grafenrheinfeld Abschaltung 2015 – und dann?“

Rückbau? Freimessung? Lagerung?
Fragen über Fragen – Antworten?

Die gut besuchte Veranstaltung fand zwischen 10 und 17 Uhr im Augustinum, Ludwigstr. 16 in Schweinfurt statt. Es war eine in jeder Beziehung aufschlussreiche Sache.

Programm

Vortrag Dr. Werner Neumann „Freigabe von radioaktiven Abfällen …"
Vita

Vortrag Dipl. Phys. Oda Becker „Sicherheitsrisiken der Standortzwischenlager“
Vita

Vortrag Dipl.-Ing. Manfred Dürr „Stilllegung, Abriss und Entsorgung einer Windenergieanlage“

Vortrag Dr. Werner Neumann „Rechtliche und politische Erfahrungen aus dem Rückbau-Verfahren zu Biblis A+B“

Vortrag Peter Dickel „Es gibt nicht nur ein Atommüllproblem sondern viele – Konsequenz aus einer Bestandsaufnahme“

Moderierte Podiumsdiskussion „AKW-Stilllegung/Rückbau – Notwenigkeit einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung“
Vita Jochen Stay

Medienecho

Schweinfurter Tagblatt am 11.05.2015 Aufatmen kann die Bevölkerung nicht“

Schweinfurter Tagblatt am 11.05.2015 Tauchbecken im Kühlturm“

inundumSW

Pressemitteilung vom Schweinfurter Aktions-Bündnis zur Fachtagung

weitere Infos und Bilder  folgen

Atom
Von links nach rechts: „Pappnase e.on“, Peter Dickel, Babs Günther, Florian Töpper, Christian Frank, Dr. Herbert Barthel, „Pappnase bayerisches Umweltministerium?“

19.03.2015 Scoping-Verfahren zur UVP

Dieser Termin für die Träger öffentlicher Belange diente dazu, den Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVP) bei der Stilllegung und dem Abriss des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld zu diskutieren. 

Im Wesentlichen wurde der e.on-Vorschlag (erstellt von ERM GmbH,Frankfurt) in einer PPT-Präsentation vorgestellt. Anschließend konnten Fragen gestellt werden.

Diese Gelegenheit nutzten vor allem Vertreter des „BUND Naturschutz Schweinfurt“ und des „Schweinfurter Aktions-Bündnis gegen Atomkraft“, die ein umfangreiches 8-seitiges Papier mit Hinweisen (Forderungen) und Fragen an Herrn Unger vom bayerische Umweltministerium übergaben. Darin wird gefordert: „… dass vom Bayerischen Umweltministerium eine umfangreiche Alternativenprüfung auch in Richtung „Sicherer Einschluss“ vorgenommen wird und nach Feststellung der geringeren Umweltbelastung sich für die bessere Alternative entschieden werden muss und dies nicht ausschließlich in die Entscheidungsfindung des Betreibers gelegt werden darf.“
Auch die anderen interessierten Teilnehmer erhielten eine Kopie.
Die wenigen Beiträge der übrigen Anwesenden beschäftigten sich hauptsächlich mit Belastungsfragen durch Transporte für ihre Gemeinden. 

Hinweise und Fragen des BN (Forderungen)

Pressemitteilung des BN

Artikel aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 25.03.2015

Risse in Atomreaktoren

Belgien warnt den Rest der Welt

Die Schäden in den AKWs von Belgien sind größer als bisher bekannt. Die Atomaufsicht fürchtet ein „Problem für den ganzen Nuklearsektor“.

Der gleiche Stahl wurde u.a. in den Atomkraftwerken Grafenrheinfeld und Grohnde verwendet.

Artikel aus der TAZ

Schreiben von Brigitte Artmann u.a. an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer

Herzlichen Dank an Brigitte Artmann!

Die Aufhebung der Genehmigung für das Zwischenlager Brunsbüttel …

… und die Konsequenzen.

BUND fordert Neustart bei der Zwischenlagerung von hochradioaktivem Atommüll
Stellungnahme

Atommülllagerung ohne Genehmigung. Nach dem Brunsbüttel-Urteil zum dortigen Castor-Zwischenlager braut sich was zusammen.  

Atommüll im reichsfreien Raum

Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass die Genehmigung für das Castor-Zwischenlager am Vattenfall AKW Brunsbüttel aufgehoben werden muss. Damit bestätigt es das Urteil des Oberverwaltungsgericht Schleswig vom Sommer 2013. umweltFAIRaendern.de dokumentiert 

Hier der Beschluss des BverwG (PDF)

Politik muss Konsequenzen aus dem Brunsbüttel-Atommüll-Urteil ziehen

PM des Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft
[hier]

Zwischenlager an deutschen Atomkraftwerken nicht sicher!

Das Bundesverwaltungsgericht hat im Revisionsverfahren das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig vom Sommer 2013 bestätigt.  Das OVG hatte erhebliche Mängel und Fehler bei den Sicherheitsnachweisen des Atomkraftwerks Brunsbüttel festgestellt und die Genehmigung für das Zwischenlager für hochradioaktive Brennelemente aufgehoben. Das Atommülllager ist also illegal oder ein „Schwarzbau“.

Im Grundsatz haben auch die anderen Atommüll-Zwischenlager die gleichen Mängel bei den Sicherheitsnachweisen. Im süddeutschen Raum sind sogar die Wände und Decken dünner als in Brunsbüttel. Das potenziert die Gefahr eher noch.

Die Einwender und Kläger gegen das Atommüllzwischenlager in Grafenrheinfeld haben damals schon auf diese Schwachstellen hingewiesen. Die Genehmigungsbehörden und die bayerischen Gerichte haben dies in arroganter Manier ignoriert und damit die fränkische und deutsche Bevölkerung gefährdet.

[mehr]

Flyer Grafenrheinfeld

KKG-Flyer  (aktualisiert Stand Juli 2014)

Überall in Deutschland liegt Atommüll!

Sorgenbericht jetzt online

Details für Grafenrheinfeld

Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld 2015 ist kein Problem für die Strom-Versorgungssicherheit in Bayern.

Kurzstudie „Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld und Versorgungssicherheit in Bayern“ im Auftrag von .ausgestrahlt e.V.
Berlin, 27. Februar 2014

Die Kurzstudie wurde am 06.03.2014  in Schweinfurt vorgestellt.
Fazit: Die Versorgungssicherheit in Bayern ist auch ohne Kraftwerksneubau (Gaskraftwerk) sichergestellt. Selbst sofortiges Abschalten wäre möglich.

Artikel dazu im Schweinfurter Tagblatt vom 08.03.2014 
„Kurzstudie: Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld und Versorgungssicherheit in Bayern.“
Studie: Grafenrheinfeld aus, doch Lichter bleiben an
Auf der Titelseite „Studie: In Bayern bleiben Lichter an“. Leider nicht im Internet (nur als epaper)

 

Folgende Quellen haben, neben dem Schweinfurter Tagblatt noch berichtet:

BR Nachrichten

inundumSW

Bayerisches Fernsehen

Vereinigung der Bayerischen Wirt­schaft e. V. 

Schon lange vor dler Erstellung dieser Kurzstudie berichtete der BR am 18.12.2013
[Details]

Umfrage: Menschen in Bayern wollen Aus für AKW Grafenrheinfeld

Selbst CSU-Anhänger mit deutlicher Mehrheit für den Ausstieg. Atomkraftgegner rufen zu Protesten am 22. März auf [mehr]

Das KKG kann sofort stillgelegt werden

Die BR Nachrichten schrieben am 18.12.2013:

„Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld kann nach den gültigen Berechnungen der Bundesnetzagentur wie geplant stillgelegt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit gefährdet ist. Und zwar auch, falls die so genannte „Thüringer Strombrücke“ - eine Hochspannungsleitung über die Ökostrom aus Norddeutschland in den Freistaat geleitet werden soll - nicht rechtzeitig fertig werden sollte.“

Details 

Das heißt aber auch, es könnte sofort stillgelegt werden. Lasst uns dafür streiten!

Wir werden in diesem und im nächsten Jahr unhaltbare Behauptungen von Seiten der Atomkraftbetreiber und ihrer Lobbyisten hören, bis hin zur Gefahr von „Blackouts“.Wenn dem so wäre, näme e.on auch jetzt schon einen Blackout in Kauf, da das KKG ja im Fall des höchsten Strombedarfs jederzeit ausfallen kann.

Evakuierungsradius für AKWs zu klein

Die Evakuierungszone wird nach den Erfahrungen von Fukushima wahrscheinlich vervierfacht - Die Gefährlichkeit von Atomkraftwerken am Beispiel des unterfränkischen Reaktors in Grafenrheinfeld
mehr unter BR2 – Bayernchronik (23.11.2013)

Erkenntnisse aus der Luftballon-Aktion

Stand: 15.01.2014 (21 Fundorte)

Die Fundstellen der Karten liegen im Abwind  des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG). Wenn im KKG ein Unfall geschieht, bei dem eine Wolke radioaktiven Materials entweicht, würden die Menschen dort ihre Heimat und möglicherweise ihre Gesundheit verlieren.

  • Die Luftballons flogen zuerst nach Süden und drifteten mit zunehmender Höhe nach Westen ab.
  • Bereits nach 2 Stunden 20 Minuten wurde der erste Luftballon in 63834 Sulzbach im Wald gefunden.Das ist Luftlinie 75 Kilometer. Die Ballons flogen also mit einer Geschwindigkeit von mehr als 30 km/h.
  • 484 Kilometer flog ein Luftballon von Phillipsburg aus.

Aktueller Stand der staatlichen „Fürsorge“ in Deutschland:

  • In den aktuellen Katastrophenplänen sollen in einer Zone bis 10 km Radius alle Menschen in 24 Stunden evakuiert werden.
  • Langfristige Umsiedlungen sollen ab 100 Millisievert Jahresdosis erfolgen. Lt. .ausgestrahlt gilt das in Japan nach Fukushima schon ab 20 Millisievert Jahresdosis
  • Pressemitteilung vom 15.01.2014

Deshalb: Alle Atomkraftwerke sofort abschalten!

 

16.11.2013 Luftballon-Aktion

Um 11.55 Uhr (=fünf vor zwölf) hat das „Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft“ im Rahmen einer bundesweiten Aktion 500 Luftballons (mit Rückmeldekärtchen) am Atomkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) aufsteigen lassen. Die Rückmeldungen werden dann Aufschluss darüber geben, welche Gebiete im Fall eines SuperGAU im KKG vom radioaktiven Fallout betroffen sein können. 

Links zur Aktion

Filmbeitrag bayerischer Rundfunk

Filmbeitrag von SW-N.TV

Filmbeitrag von TV touring

Kurzbericht und Bilder von in-und-um-schweinfurt

Bericht Schweinfurter Tagblatt vom 18.11.2013: Die „Wolke“ zog nach Südwest 
…  Nach Informationen der Anti-Atom-Organisation „ausgestrahlt“ ist von der Strahlenschutzkommission des Bundes-Umweltministeriums eine Ausdehnung der Evakuierungszonen um den Meiler Grafenrheinfeld, von zehn auf zwanzig Kilometer, angedacht. …
… Auch aus diesem Anlass versammelten sich, auf Einladung des Schweinfurter Aktionsbündnisses gegen Atomkraft und des „Bund Naturschutz“, rund 60 Menschen am Main bei Grafenrheinfeld, um „5 vor 12“ etwa 500 Gasballons mit Infokarten steigen zu lassen: zeitgleich mit Aktionen an sechs weiteren AKW und einem Forschungsreaktor in Berlin. Der Flug soll die Ausbreitung radioaktiver Stoffe in der Atmosphäre simulieren, mit entsprechender Reichweite des „Fallouts“ bei einem schweren Störfall. …
… „Auch zwanzig Kilometer Radius wären reine Makulatur“, sagte Günther. …   
[mehr]

Fotos: Erich Waldherr

Zelte zur Vorbereitung
Aufblasen der Ballons und Anhängen der Zettel
Sammeln der Ballons in Zelt 3
Informationen für die Teilnehmer und die Medien
Jeder Teilnehmer nimmt mehrere Luftballons
Abflug 11.55 Uhr (Es ist 5 vor 12!)

Einnahme von Jodtabletten

Wogegen schützen Jodtabletten?

Sie können bei rechtzeitiger Einnahme die Aufnahme von radioaktivem Jod verhindern und so Schilddrüsenkrebs vorbeugen.

Jodtabletten schützen nicht vor Strahlung, die von außerhalb den Körper trifft, oder vor der Wirkung anderer radioaktiver Stoffe außer Jod, die in den Körper aufgenommen worden sind.

Jodtabletten

Merkblatt zur richtigen Einnahme (Dez. 2010)

Wer sollte Jodtabletten einnehmen?
Menschen über 45 müssen sich entscheiden, wem sie mehr glauben:

  • Den Empfehlungen von Politikern und der Beamten des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Strahlenschutz

oder

  • Den IPPNW (IPPNW Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.)

Im Infoblatt „IPPNW Empfehlungen zur Jodprophylaxe bei Reaktorunfällen (Jodblockade) mit speziellen Jod-Tabletten“ zum Alter heißt es:
„Die bisherige offizielle Katastrophenschutzrahmenempfehlung, die Jodprophylaxe für Menschen bis zum Alter von 45 Jahren zu begrenzen, ist u. E. überholt, da nach der Katastrophe von Tschernobyl in den verseuchten Gebieten eine Zunahme von Schilddrüsenkrebs auch bis ins hohe Alter nachgewiesen wurde. Ebenso wäre auch in Deutschland eine flächendeckende ereignisunabhängige Vorverteilung an alle Haushalte (Modell Österreich) verbunden mit einem TSH - Screening (Untersuchung der Schilddrüse) sinnvoll.“

Der richtige Zeitpunkt der Einnahme

Die richtige Dosierung

Dauer der Anwendung

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Was tun im Fall eines SuperGAUs in Grafenrheinfeld

... und was Sie schon vorher tun sollten!

DieRatgeber sind identisch. Aber vielleicht steht der ein oder andere Link im Fall eines Falles nicht zu Verfügung.

Regierung von Unterfranken

e.on

Kriseninforamtion Unterfranken

 

Die Gemeinde Gochsheim hat dazu im November 2013 das MERKBLATT „Verhalten und persönliche Schutzmaßnahmen bei einem Störfall im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld“ neu herausgegeben.
Merkblatt

Da im Fall eines SuperGAUs wenig Zeit bleibt, sollten Sie vorher schon (also jetzt) schriftlich

- in Ihrer Gemeinde/Stadt die entsprechenden Informationen erfragen.
- im Aufnahmeort nachfragen, wo genau Sie konkret untergebracht werden sollen.

Mitmachaktion „Atomunfall möglich – Evakuierung kläglich“

In einem Atomkraftwerk (auch in einem stillgelegten) und in einem Atommüllzwischenlager kann ein Atomunfall passieren bis hin zum SuperGAU.

Animationsfilm
Was bis 2022 in den restlichen AKW noch passieren kann
...und wie wenig Schutz es dagegen trotz versprochenen Atomausstiegs gibt.

Aus dieser Sorge wurde der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (Sicherheit für Bevölkerung) und der Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber (Strahlenschutz, Reaktorsicherheit) gebeten, die Evakuierungspläne zu veröffentlichen und Evakuierungsübungen durchzuführen.

Die Anfragen und die Antworten der Ministerien finden sie [hier]
1)      Anfragebrief
2)      Antwort des Ministeriums (S.1 , S. 2 , S. 3)
3)      Kommentar Franz Moll

Staatsminister Herrmann empfiehlt, die „Katastrophenschutzsonderpläne“ bei Ihrem zuständigen Landratsamt einzusehen. Bitte informieren Sie sich! Fragen sie nach!

Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen und erhaltene Behördenaussagen mit. Dieswe werden diese in einer pressewirksamen Aktion veröffentlicht.
Zum BAAK-Kontakt (Evakuierungsaktion)

 

Was tun bei einem SuperGAU

Jeden Tag kann im AKW Grafenrheinfeld die Katastrophe passieren. Davon betroffen wären weitaus mehr Menschen, als gemeinhin angenommen. Noch Gebiete 170 Kilometer weit weg vom Reaktor könnten bei einem Super-GAU unbewohnbar werden - je nach Wetter und Menge der freigesetzten Radioaktivität auch noch weiter (siehe Grafik). Millionen Menschen müssten fliehen. Das hat das Bundesamt für Strahlenschutz in einer Modellrechnung nachgewiesen.
[mehr]

Video „Das bisschen Atomkraft“ (3:45 Min.)

 

Gefahrenzone bis zu 170 km (Quelle: .ausgestrahlt)

Mahnwache am 09.09.2013

Bericht aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 11.09.2013 von Hannes Helferich (Auszüge)

Bei der ersten Mahnwache nach der Sommerpause, aber bewusst noch vor den Landtags- und Bundestagswahlen veranstaltet, hat das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomanlagen am Montagabend einmal mehr die sofortige Abschaltung aller Kernkraftwerke gefordert. Das vor allem wegen der noch immer ungeklärten Endlagerung des Atommülls … sagte Sprecherin Babs Günther auf dem Georg-Wichtermann-Platz vor rund 60 Zuhörern …

… Breiten Raum widmete Günther auch dem Thema Katastrophenschutz und Evakuierung im Falle eines Atomunfalls in Grafenrheinfeld … auch der für den Sommer 2013 angekündigte neue ebenso wie der existente Katastrophenschutzplan aus „Reißbrettmaßnahmen besteht, die mit der Situation im Ernstfall nicht viel zu tun haben“…

… die Auswertung einer Luftballonaktion ... Die Fundorte der bei einer Anti-Atom-Demo 1998 losgelassenen Ballons lagen im Raum Kitzingen, wohin laut gültigem Katastrophenschutzplan beispielsweise die Bürger aus Gochsheim evakuiert würden.

Gerechtfertigt sei heute eine EEG-Umlage von maximal 2,2 Cent pro Kilowattstunde. Die aktuelle 5,3 Cent/kWh beruhten auf „Regierungspfusch“.


Link

Impressionen (Zum Vergrößern Anklicken)

Nicht nur das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ist unsicher

Es bedarf keines Erdbebens und keines Zunami:
Das "Atomdorf" gibt es auch in Deutschland.
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Resolution „Nicht MEHR, sondern endlich Schluss mit Atommüll“ des Bezirksvorstandes der UnterfrankenSPD

Resolution „Nicht MEHR, sondern endlich Schluss mit Atommüll“ des Bezirksvorstandes der UnterfrankenSPD

[hier]

29.04.2013 Mahnwache zum 27. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl

Diesmal haben sich nur etwa 70 Mitbürger zum Gedenken versammelt. Gerät Fukushima schon in Vergessenheit? Die deutschen Atomkraftwerke sind älter und damit störanfälliger als jemals zuvor! Wir haben Gefahrzeit!

Es gab eine „Installation“ zum Thema "Räume, in denen Kinder gelebt, gespielt, gelernt haben" (siehe zweites Bild). Ein leerer Stuhl, eine vergessene Puppe, zurückgelassene Kinderschuhe!

(Haupt-)Redner:
Babs Günter:
Sie sprach davon, dass die veröffentlichten Zahlen zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl abstrakt anmuten und dass die Fotos das Grauen greifbar machen. Sie erinnerte an die Menschenopfer -  Liquidatoren genannt (Männer und auch Frauen) – die bereits verstorben oder schwer erkrankt sind! "Der Staat hat die Schädigung der Nachkommen in Kauf genommen."
Günther zitierte den Strahlenmediziner Edmund Lengfelder : "Fest steht, dass hier diese Technologie zu einem Unfall und damit zu Folgen geführt hat, wie sie nach meiner Überzeugung bei einer Technologieverwendung niemals die Folge sein dürfen. ...“
Die Konsequenz sollte heißen, dass man seinen wissenschaftlichen Intellekt, seine Ingenieurfähigkeiten ... verwendet, in Technologien einzusteigen, wo das inhärente Risiko aufgrund physikalischer Gesetze nicht vorhanden sein kann."
Günther fragte: "Was muss noch alles passieren, damit endlich Schluss ist mit dieser hochgefährlichen, menschenverachtenden  Technologie? Wir wollen nicht, dass noch etwas passiert! Wir wollen den tatsächlichen Atomausstieg! AKWs abschalten - sofort!!“
Die Teilnehmer skandierten: „Abschalten! Abschalten! …“

Ulrike Schneider:
berichtete von einer weiteren vertanen Chance zur Energiewende im Stadtrat Schweinfurt.
Der Stadtrat hatte es abgelehnt ein Gesamtkonzept (inhaltlicher und den zeitlicher Rahmen) zur Bewältigung der Energiewende für Schweinfurt in Auftrag zu geben.
O-Ton OB Remelé: "Ein solches Gesamtkonzept brauchen wir nicht. Es lenkt uns nur von anderen wichtigen Dingen, wie die Konversion, ab!"

Edo Günther:
hat für den BN auf die Stromwechselwoche hingewiesen und dafür appelliert, bei den anstehenden Wahlen bzw. im Vorfeld die Forderungen der Umweltschützer deutlich zu machen! Ferner berichtete er von der Blockade des AKW Neckarwestheim.
Während der Blockade durchbrach ein PKW-Fahrer die Absperrungen und verletzte einige Demonstranten. Details

Fotos: Edo Günther
Vergrößern durch Anklicken

Das Informationsangebot:

Unterschriftenliste Atommüll-Alarm
Forderungen:
* Schluss mit der Atommüllproduktion
* Keine Atommüllexporte und – importe
* Eine umfassende Atommülldebatte
Unterschreiben im Internet
Unterschriftenliste (einschicken bis 01.06.)

Petition an den Bayerischen Landtag
Die Atomstromproduktion im AKW Gundremmingen soll nach dem Willen der Betreiber erhöht werden. Das würde die Sicherheit in dem ohnehin besonders riskanten AKW weiter verringern und zugleich noch mehr Atommüll bedeuten. Dagegen wehren wir uns.
Unterschriftenliste

Unterschriftenliste „Die Wende – Energie in Bürgerhand“
Bundesweite Kampagne für eine gerechte und dezentrale Energiewende.
Charta (Forderungen), Unterschriftenliste und Möglichkeit übers Internet zu unterschreiben 

Broschüre „Rette sich wer kann“
(weitere Broschüren) 

Infoblatt „Der Sofortausstieg ist möglich“ 

Heftchen „100 Gute Gründe gegen Atomkraft“  

Broschüre „Schönauer Strom- und Energiespartipps“  

Der Atomausstieg ist halbherzig

Rundfunkbeitrag

21.04.2013 Demonstrationszüge mit Anti-Atom-Kundgebung

MIT DEM RESTRISIKO SPIELT MAN NICHT!“ 

Medienecho

Schweinfurter Tagblatt am 22.04.2013 folgende Artikel:
Titelseite
Frankenteil (Hauptartikel)
Fotogalerie (vor allem von den Demozügen)
Schweinfurt Land

Bayerischer Rundfunk
Kurzvideo   

Videos  von den Demozügen und Reden

Kurzdokumentation
Die 12-minütige Dokumentation begleitet Vorbereitung, Demozüge und Kundgebung der Veranstaltung gegen das AKW Grafenrheinfeld vom 21.4.2013. Zu Wort kommen Babs Günther, Sprecherin des Schweinfurter Bündnis gegen Atomkraft sowie Edo Günther (Bund Naturschutz), Peter Dickel (AG Schacht KONRAD) und Dieter Mayer (ehemaliger Mitarbeiter Bundesumweltministerium).

 Vom Demozug  (0:46 Min.)

Einführungsrede von Babs Günther (bis 5:17 Min.)
Rede Richard Mergner, Bund Naturschutz (5:18 bis 20:47 Min) 
 

Rede Christina Hacker, Umweltinstitut München (3:45 bis 20:40 Min)
Rede Uwe Hicksch, NaturFreunde Deutschlands (22:00 bis 33:30 Min) 
 

Musik: Matze Rossi (3:02 Min.)  

Interview mit Paul Knoblach, Ökolandwirt in Garstadt und
Dipl.-Ing. Dieter Majer, Ministerialdirigent a.D. (früher Umweltministerium)
  (14:38 Min.)  
zusätzliche Infos unter .ausgestrahlt Rundbrief 19 (Seite 6)

Musik: Petra Eisend (6:21 Min)  

Rede Peter Dickel, AG Schacht Konrad  (bis 9:20 Min.)
Rede Gudrun Pausewang, Autorin von „Die Wolke“ (10:15 bis 15:40 Min.)
Rede Alfred Greubel, Elfershausen (17:00 bis 26:30 Min.)

Eindrücke von der Demo
Fotos: Erich Waldherr
Bilder zum Vergrößern anklicken

Sennfelder Compo sorgt für Stimmung
Veranstaltungs
über das
Blicke
"AKW beim Abriss"
Unterschreiben gegen "Privatisierung von Wasser"
Unterschreiben für Energie in Bürgerhand"
Die Demozüge kommen
Die Strahlenmesser
Kämpfer für die Energiewende
"AKW kurz vor der Zerstörung"
gelände
Der BN-Stand

Informationsplakate und Flyer (wird in Kürze ergänzt)
Droht ein Black-Out?
Was kann jeder für die Energiewende tun?
Energiesparflyer
Flyer zum Atomkraftwerk Grafenrheinfeld  
Flyer der Sofortausstieg ist möglich

Aufruf

Sofortiger Atomausstieg ist möglich!

Atomkraftbetreiber und andere interessierte Kreise behaupten hartnäckig, dass das sofortige Stilllegen der deutschen Atomkraftwerke wegen fehlender Kraftwerkskapazitäten nicht möglich sei.
Andere glauben, ein Sofortausstieg schade dem Klima, da er mit einem höheren CO2-Ausstoß verbunden sei.
Beides ist jedoch falsch!
Den Nachweis bietet eine Faktensammlung von Anika Limbach von „Anti-Atom-Bonn“

Interessant ist darin auch, dass selbst mit Blick auf Bayern und Baden-Württemberg der Sofortausstieg ohne Black-Out möglich ist. Und das älteste deutsche Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld nicht mehr gebraucht wird.
Faktensammlung
Flyer

Solidarität in der Anti-Atom-Bewegung

Die bayerischen Anti-Atom-Standortinitiativen sind vernetzt und unterstützen sich gegenseitig in ihrer Arbeit.

Am Samstag, 09.03.2013 sind Atomkraftgegner aus der Region um das AKW Grafenrheinfeld mit dem SW Aktionsbündnis gegen Atomkraft nach Günzburg gefahren, um dort bei der Groß-Demo gegen das AKW Gundremmingen Solidarität für die Forderungen der Standortinitiative Forum e.V. zu zeigen.

Für die Anti-Atom-Demo gegen den Betrieb des AKW Grafenrheinfeld, die am 21.04.2013 auf den Mainwiesen zwischen Bergrheinfeld und Grafenrheinfeld stattfinden wird, werden auch TeilnehmerInnen aus dem Bereich der AKW-Standorte  Gundremmingen, Isar 1 und Neckarwestheim erwartet. Die Standort-Initiativen fordern gemeinsam, den Atomausstieg schneller zu realisieren. Wegen des immensen Risikos, das mit dem Betrieb der AKW einhergeht, muss das Abschalten sofort erfolgen!

Die Organisation der Busfahrt zur Demo in Günzburg wurde vom Bündnispartner Müll und Umwelt übernommen. Das SW Aktionsbündnis dankt allen TeilnehmerInnen für das Engagement!

„Durchblick“ - eine Zeitung für die Nachbarn des Atomkraftwerks Isar vom BufA (Bündnis für Atomausstieg Landshut)

"Durchblick" als Antwort auf den "Einblick" von e.on

(Hinweis: Es dauert wegen der Größe der Datei etwas, bis der "Durchblick" hochgeladen ist)

Muss das Restrisiko von Atomkraftwerken neu bewertet werden?

im Schweinfurter Tagblatt vom Samstag, den 16. Februar 2013, wurde unter der Überschrift „Feuerball aus dem Weltall“ über den Meteoriteneinschlag in Russland berichtet.

Hier einige Zahlen daraus:
-        Der Brocken soll 10 Tonnen schwer gewesen sein.
-        Die Geschwindigkeit 20 km/s (das sind 72.000 km/h)
-        Loch im Eis 6 Meter Durchmesser 

Was wäre passiert, hätte der Meteorit oder Teile davon das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld getroffen?
Laut Süddeutsche Zeitung vom 18.02.2013:
Der Meteor war vermutlich 17 Meter groß, 10.000 Tonnen schwer.  Zum Glück trat er in einem flachen Winkel von weniger als 20 Grad in die Atmosphäre ein. Etwa 50 Kilometer über der Erdoberfläche begann der Asteroid zu zerbrechen und in einer Höhe von 15 bis 25 Kilometern, explodierte der Himmelskörper. Die Energie, die dabei freigesetzt wurde entsprach der Sprengkraft von 33 Hiroshima-Bomben

 

Deutsche Atomaufsicht versagt!

Wir fordern die sofortige Entfernung von Gerald Hennenhöfer und anderer Verantwortlicher aus Ihren Ämtern und die unverzügliche Einleitung von Strafverfahren gegen diese Personen!

Was ist (2010) passiert? Das bayerische Umweltministerium hat die Öffentlichkeit nicht über den Verdacht eines Risses im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG)  informiert.  Vermutlich auf  Anweisung des Leiters der Abteilung  Reaktorsicherheit im Umweltministerium Gerald Hennenhöfer, wurde der Vorgang vertuscht. In die Sache involviert waren offensichtlich auch Staatssekretär Becker und Bundesumweltminister Röttgen. Bemerkenswert auch, dass für Hennenhöfer „die unmittelbare Verantwortung in München liegt“.   

Offensichtlich vertraute Gerald Hennenhöfer seinem damals ranghöchsten Fachmann weniger, als privatrechtlichen Fachleuten der TÜV Süd AG. Genauer gesagt deren Untergliederung  TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Die TÜV Süd AG gehörte damals (und vielleicht auch noch heute) zu 74,9 % dem TÜV Süd e.V. (bei dem nach unserer Kenntnis auch AKW-Betreiber Mitglied sind).

Dipl.-Ing. Dieter Majer, Ministerialdirigent a.D., war vor seiner Pensionierung im Mai 2011 Unterabteilungsleiter im Bundesumweltministerium für den Bereich Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen und damit der höchste technische Experte der Bundesatomaufsicht.

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Die KKG-Leitung verharmlost

Die Leitung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld verharmlost wieder mal

Schweinfurter Tagblatt vom 06.07.2012
Artikel: Nicht mehr Fälle von Leukämie

Reaktionen darauf:

Schweinfurter Tagblatt vom 10.07.2012
Leserbrief: Zweifel am Betreiber

Schweinfurter Tagblatt vom 11.07.2012
Artikel: Boberg erwähnt Fehlbildungen

2012_05_25_Revision 2012 im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld KKG hatte vom 21.04.2012 bis 18.05.2012 Revision.
Zeigten sich dabei Alterungserscheinungen?

Schweinfurter Tagblatt vom 21.04.2012

Schweinfurter Tagblatt vom 09.05.2012

Dabei wurden folgende meldepflichtigen Ereignisse bekannt:

  • Bruch von Brennelemente-Spannfedern
  • "nicht spezifikationsgerechte Feinsicherungen“ waren eingebaut
  • Leitschaufeleintrittskanten am Strömungseintritt von zwei Sicherheitseinspeisepumpen waren ausgebrochen. Bei der dritten Pumpe gab es in diesem Bereich Anrisse.

Die Sicherheitsrelevanz der ersten beiden Punkte kann die BN-Kreisgruppe Schweinfurt nicht einschätzen. Der dritte Punkt ist sehr bedenklich! Sicherheitseinspeisepumpen sind Teil des Notkühlsystems des KKG, die im Bedarfsfall automatisch gestartet werden. 

Der BN Schweinfurt stellt sich folgende Fragen:

  •  Wenn es sich hierbei um Materialermüdung (Alterung) handelt, sind diese Pumpen wohl schon häufig in Betrieb gewesen.
  • Oder war es Kavitation, was auf falsche Auslegung schließen lässt.
  • Wenn sie nicht in Betrieb waren, warum dann die Ausbrüche?
  • Wo sind die ausgebrochenen Teile geblieben?
  • Haben diese eventuell die Schaufeln der Pumpe beschädigt?

Konnte das KKG den kürzlich gemeldeten Stromerzeugungsrekord nur erreichen, weil es nicht bei Vorkommnissen abgeschaltet wurde, bei denen andere Atomkraftwerke schon vom Netz gingen?

SuperGAU-Risiko höher als bisher angenommen

Die Wahrscheinlichkeit für atomare Unfälle wie in Tschernobyl und Fukushima ist weitaus größer als bislang angenommen. Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für Chemie in Mainz kamen zu dem Ergebnis, dass es alle 10 bis 20 Jahre zu einer Atomkatastrophe kommen kann.

Details

26.04.2012 Mahnwache “ Tschernobyl mahnt!“

Pressestimme aus dem Schweinfurter Tagblatt vom28.04.2012

Mahnwache zum 26. Jahrestag des SuperGAU von Tschernobyl

Ort: Georg-Wichtermann-Platz

Ab 16.00 Uhr:

  • gibt es einen Infostand mit Materialien zum Thema Atomausstieg / Energiewende / Energiesparen (Ecke Wichtermann Platz / Deichmann).
  • Dort wird auch ein Dokumentarfilm von Christoph Kirchner über die große Anti-Atom-Demo zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe gezeigt.15000 Menschen hatten sich im Vorjahr in Bergrheinfeld versammelt, um den Ausstieg aus der Atomenergie einzufordern.

Ab 18.00 Uhr:

  • Nachdenkliche Texte : Babs Günther, Sprecherin des SW Aktionsbündnis gegen Atomkraft
  • Redebeitrag: Erich Waldherr, Energiereferent der BN-Kreisgruppe Schweinfurt
  • Musik: Daniel Knoche, Leo Schabe und Paul Petersen von "Die klassische Alternative"
  • Vorstellung von Messgeräten für radioaktive Strahlung durch Mitglieder der Bürgeraktion Müll und Umwelt Veranstalter: Schweinfurter Bündnis gegen Atomkraft

Für viele Menschen, die die Zeit nach der atomaren Katastrophe von Tschernobyl bewusst miterlebt haben, sind die Erinnerungen lebendig: die Ungewissheit über den Grad der Bedrohung und der Auswirkungen der radioaktiven Strahlung; das teils hilflose, teils unverantwortliche Handeln von Behörden und Politikern, die Gefühle der Ohnmacht und der Angst. Die Erkenntnis, dass radioaktive Strahlung nicht an Landesgrenzen halt macht, wurde messbar.
Für die Menschen in der atomar verseuchten Region dauert die Katastrophe an - sie ernähren sich weiterhin von kontaminierten Lebensmitteln, sind bereits erkrankt oder haben ein hohes Risiko für Krebserkrankungen, wg. der Erbgut schädigenden Wirkung der radioaktiven Stoffe wurden bereits viele Kinder mit spezifischen Behinderungen und Erkrankungen geboren. Die Hülle um den strahlenden Sarkophag des Atommeilers ist rissig und droht einzustürzen - eine neue aufwändige Umhüllung muss gebaut werden. Tschernobyl steht für eine ungeahnte volkswirtschaftliche, Gesundheits- und Umweltkatastrophe, es steht für die psychische und physische Belastung der direkt betroffenen Menschen, es steht für Leid und zerstörte Biographien.

Mit der atomaren Katastrophe von Fukushima, die am 11.März 2011 begonnen hat und weiterhin andauert, wurde erneut deutlich, wie unvorstellbar gefährlich der Betrieb von Atomkraftwerken ist - wie hilflos die Menschen im Katastrophenfall sind. Es wurde wieder deutlich, dass die Bevölkerung nicht adäquat vor der radioaktiven Strahlung und deren Auswirkungen geschützt werden kann!

Im Gegenteil - durch Erhöhung der Grenzwerte für radioaktive Strahlung wurden die Menschen in Japan von der dortigen Regierung und ihren Behörden vorsätzlich gefährdet. Die Betreiberfirma der havarierten Reaktoren ist pleite - die Rechnung zahlt wie immer die Bevölkerung.

Mit der Mahnwache "Tschernobyl mahnt - 26. Jahrestag: 26. April 2012" will das Schweinfurter Aktionsbündnis den Opfern der Katastrophe gedenken und deutlich machen, dass die Gefährlichkeit der Atomenergie den zügigen Ausstieg aus dieser Art der Energiegewinnung unbedingt erforderlich macht - weltweit! Durch diesen Irrweg sind bereits immense Schäden entstanden, das Problem des Atommülls, der mit jedem Tag, an dem AKWs weiter betrieben werden, zunimmt , wird auch die Nachfolgegenerationen belasten und gefährden. 26 Jahre nach Tschernobyl ist die Forderung nach dem endgültigen AUS für Atomkraft aktueller denn je!

Zum Mauerbau am Zwischenlager BEBL in Grafenrheinfeld

BR – Abendschau 16.01.2012
Video „Sicherheit – alles relativ?“ (7:05 Min)

Mögliche Endlagerstandorte in Bayern hier klicken

AKW Stresstest

Vorschlag des IPPNW

Spendenübergabe aus dem Erlös der Anti-Atom-Demo am 25.04.2011 durch das Unterfränkisches Aktionsbündnis „Tschernobyl mahnt“ an Erwin Koch von der Tschernobyl-Kinderhilfe.

 Details

Ziel der Tschernobyl-Kinderhilfe von Erwin Koch aus Unfinden ist es, Kindern aus der Ukraine unbeschwerte Sommerferien ermöglichen.

Was macht Erwin Koch?
Antworten
Video

25.04.2011 Über 15 000 Menschen bei Anti-Atom-Demo am KKG

Aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 26.04.2011

Artikel

Bilder von der Demo

weitere Bilder von der Demo

Möglicher Riss im Primärkreislauf des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld

Zweifel an der Zuverlässigkeit der Verantwortlichen für das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld.

Die Sicherheitsdebatte um das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld beschäftigt den Bundestag, den Landtag und die Menschen in der Region. Schließlich könnte sich in einem „Thermorohr“ im Primärkreislauf ein 330 mm langer und bis zu 2,7 mm tiefer Riss befinden.

Die Mehrheit der Bürger fordert deshalb das sofortige Abschalten des Reaktors. Ein Weiterlaufenlassen ist in ihren Augen eine Ungeheuerlichkeit. 

Der BR berichtete in seiner Sendung "Quer" am31.03.2011
Video (5:20 Min. im Filmbereich 18:50 bis 24:10)

Der Beitrag ist interessant, da deutlich wird, dass die Materialprüfanstalt der Universität Stuttgart zu einem ganz anderen Ergebnis kommt als der TÜV-Süd.

Gutachten des TÜV Süd

Gutachten der MPA der Universität Stuttgart

Es bleibt also die Frage, warum der TÜV zu seiner ungewöhnlichen Einschätzung kam: war der Zeitpunkt nur ungünstig, weil die Laufzeitverlängerung anstand oder ging es tatsächlich um die Millionen, die ein verlängerter Stillstand gekostet hätte.

Wie neutral sind TÜV und RSK?
ARD-Kontraste am 14.04.20101 – 7:09 min
Reaktorsicherheitskommission - Wie die Atomlobby die Politik beeinflusst
Video  der Sendung
Text der Sendung

Kritik  am TÜV

Ungleichgewicht zwischen Behörde und Sachverständigenorganisatrion bei der Überwachung von Atomkraftwerken

http://mediathek-video.br-online.de/o16/br/b7/player/public/b7mediathek.html?bccode=both

04.04.2011 Montag "Mahnwache Fukushima ist überall"

Erste Reaktion von SWEX
http://www.swex.de/news/detail.php?nr=14927

28.03.2011 Mahnwache in SW

Unter dem Motto "Fukushima ist überall "versammelten sich 500 Atomkraftgegner ab 18.00 bis 18.45 zur Mahnwache um der Opfer in Japan zu gedenken und das sofortige Abschalten des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld zu fordern.

Das Schweinfurter Tagblatt berichtete darüber am 30.03.2011unter dem Titel „Stadtrat: Kernkraftwerk eine Bedrohung
Bilderserie

21.03.2011 Mahnwache in SW

Unter dem Motto "Fukushima ist überall "versammelten sich 500 bis 600 Atomkraftgegner ab 18.00 bis 18.45 zur Mahnwache um der Opfer in Japan zu gedenken und das sofortige Abschalten des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld zu fordern.

Das Schweinfurter Tagblatt berichtete darüber am 23.03.2011unter dem Titel „Neue Rauchwolken über Fukuschima
Bilderserie

14.03.2011 Mahnwache in SW

Unter dem Motto "Fukushima ist überall "versammelten sich 400 bis 500 Atomkraftgegner ab 18.00 bis 18.45 zur Mahnwache um der Opfer in Japan zu gedenken und das sofortige Abschalten des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld zu fordern.

Das Schweinfurter Tagblatt berichtete darüber am 15.03.2011unter dem Titel "Abschalten, Abschalten"
Bilderserie

BR – Frankenschau Aktuell 14.03.2011
Video (7:42 Min)

Wie sicher ist das AKW Grafenrheinfeld (KKG)

BR – Frankenschau aktuell berichtet am 15.03.2011
Video(5:13)

Prof. Johannes Paulus ist Mitglieder der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) und lehrt an der Fachhochschule WÜ-SW. Seine Unkenntnis der Stromerzeugungskapazitäten in Deutschland ist erschreckend.

Lt. Monitoring-Bericht des BMWi vom Januar 2011 ist die aktuelle Situation der Stromerzeugungskapazitäten wie folgt:
- Netto-Kraftwerksleistung: 135 GW
- Gesicherte Nettoleistung: 89,9 GW
- Last (benötigte Kapazität): 76,7 GW
- Verbleibende Leistung (Sicherheitsreserve): 13,5 GW 

Die 7 ältesten Atomkraftwerke Deutschlands könnten, wenn sie mit voller Leistung liefen gerade mal 5% des Kraftwerksparks in Deutschland aus. Sie haben eine Gesamtkapazität von 7 GW.
Wo ist das Problem?

Auch sein Vergleich von "Golf" und "Ente" ist hanebüchen und geht an der Realität vorbei.

Was wäre, wenn es im KKG zu einem atomaren Unfall kommen würde

Der BR berichtet am 14.03.2011 in der Abendschau
Video (7:01)

03.03.2011 Demo in Schweinfurt

Das ZDF berichtete darüber am 08.03.2011
Video (4:38 Min - im Filmbereich 33:30 bis 37:58)

Das Schweinfurter Tagblatt vom 07.03.2001 berichtet über den Anschließenden Vortrag von Gerd Rosenkranz zum Thema " Atomenergie – Hochrisikotechnologie"
Artikel „Wider die "Mythen“ der Atomkraft“

Er schrieb u.a. das Buch „Mythos Atomkraft - über die Risiken und Aussichten der Atomenergie“ und

26.02.2011 Mini-Menschenkette in Schweinfurt

Diese Menschenkette war ein voller Erfolg. Etwa 300 Personen machten mit. Neben der Forderung nach dem sofortigen Abschalten des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld wurde auf die am 12.03.2011 geplante Anti-Atom-Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart aufmerksam gemacht. Es soll zur Landtagswahl in Baden Würtemberg ein spektakuläres Zeichen für den Atomausstieg gesetzt werden.

Siehe dazu aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 28.02.2011
Artikel "Kernkraft: Widerstand der Region wecken."

22.02.2011 Pressekonferenz des BN

in Schweinfurt zum möglichen Riss im Primärkreislauf des Atomkraftwerk Grafenrheinfeld.
Video von TVtouring (3:08 Min.)

17.02.2011 Kraftwerksgespräch

Aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 19.02.2011

Artikel "KKG präsentiert erstmals Messdiagramme"

„Der technische Leiter des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG), Reinhold Scheuring, hat am Donnerstagabend beim Kraftwerksgespräch vor geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Region bekräftigt, dass die Sicherheit der Anlage nicht gefährdet sei.“ Ist da zu lesen.

Warum sollen wir ihm glauben? Die Falschaussagen, und Halbwahrheiten die er da am 17.02. verbreitet hat sind uns unverständlich.

Der BN Schweinfurt  wird hierzu in Kürze eine Pressemitteilung verfassen.

15.02.2011 Infoveranstaltung der Stadt Schweinfurt

Zur Informationsveranstaltung in der Stadthalle zum möglichen Riss im KKG kamen 600 Gegner und Befürworter
Artikel 
von BR online
auch TVtouring berichtet darüber
Video (5:36 Min.)

Aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 17.02.2011
Artikel "Infoveranstaltung zu Riss im KKG"
Artikel "Kernkraftwerk: Fragen, Flashmob und ein Fauxpas"

Aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 18.02.2011
Artikel "Eine Meldung, zwei Versionen?"

02.02.2011 Demo in Garstadt

Frankenschau aktuell berichtet über die Demo in Garstadt und schreibt dazu „Erst nach Monaten haben Anwohner des AKWs Grafenrheinfeld von einem mutmaßlichen Defekt im Reaktorbereich erfahren. Das Vertrauen in den Betreiber E.ON ist erschüttert. BR-Reporterin Constanze Schulze konfroniert einen Konzernvertreter vor Ort mit verärgerten Bürgern.“
Video (10:17 Min.)