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Hochinformativer Vortrag über PFAS in der Landwirtschaft

PFAS-haltige Pestizide werden in der Landwirtschaft großflächig eingesetzt, wirken zwar gegen Schädlinge, führen aber zu langlebigen Abbauprodukten wie Trifluoracetat (TFA), die sich in Gewässern anreichern und praktisch nicht entfernt werden können.

10.02.2026

Jeremias Finster hat im Arbeitskreis Landnutzung die Zuhörer über PFAS in der Landwirtschaft informiert. 
Die notwendige Regulierung solcher Stoffe – etwa beim Wirkstoff Flufenacet – zieht sich über lange Zeit hin, obwohl Umwelt- und Gesundheitsrisiken bekannt sind.

Der Gerolzhöfer Unternehmer erklärte wie durch Hanf-Anbau PFAS-belastete Böden gereinigt und daraus ein Geschäftsmodell entwickelt werden kann. 
Hanfpflanzen können PFAS aus dem Boden aufnehmen, vor allem in Blättern und Blüten, wodurch sie sich grundsätzlich für eine phytoremediale Nutzung eignen. Die daraus entstehende Bio-Kohle kann PFAS sehr gut an der Oberfläche binden und wird bereits in Projekten zur Sanierung von PFAS-belasteten Böden und Grundwasser getestet bzw. eingesetzt, um den Eintrag ins Grundwasser zu bremsen und Hotspots zu entschärfen.

Die Zuhörer vor Ort und online konnten anschließend ihre Fragen stellen. Ute Höfner dankte dem Referenten herzlich für seinen anregenden Vortrag. 

Vortrag zum Nachlesen PDF

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