Zur Startseite
  • Home  › 
  • Aktuelles

Mähfreier Mai

Erich Rößner hat dazu ein Interview gegeben.

Die Idee, im Mai den Rasen wachsen zu lassen, stammt aus Großbritannien. Die Organisation "Plantlife" ruft jährlich zum „No Mow May“ auf – einem Mai ohne Rasenmähen.

 

04.05.2026

Podcast: Garten-Update-Der Gartenpodcast

Mitmachen ist denkbar einfach:

Rasenmäher, Elektrosense und Rasenschere bleiben den ganzen Mai (besser noch länger) ungenutzt in Garage oder Schuppen. Wer weniger mäht, hat mehr Natur im Garten – und mehr Zeit dieselbe im Liegestuhl zu genießen!

Kreative “Rasenfrisuren” für den Artenschutz

Sind die Grashalme gewachsen, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie doch beim nächsten Mähen kleine Inseln mit langen Grashalmen im Rasen stehen! Im Internet lassen sich mittlerweile Foto-Beispiele dieser „Rasenfrisuren“ entdecken. Außer den beliebten Rondellen, ovalen Inseln und Zickzack- oder Wellenlinien lachen in manchen Gärten Langhalm-Smileys den Gartenbesucher an und verbreiten selbst dann noch gut Laune, wenn die Sonne mal nicht scheint. Besonders schön wirken diese Grasinseln in Kombination mit einem Staudenbeet – am besten aus heimischen Wildstauden oder alten Bauerngartenblumen.
Von „Rasenfrisuren“ profitieren übrigens viele tierische Gartenbewohner, zum Beispiel die Drohnen einiger Wildbienenarten. Während die Bienenweibchen die Nacht im Nest verbringen, das sie für ihren Nachwuchs anlegen, müssen sich die Männchen woanders einen Schlafplatz suchen. Manche Arten bevorzugen Blüten, z.B. die der Glockenblume, andere, wie die Drohnen der Furchenbienen, beißen sich an langstieligen Grashalmen fest und verbringen dort die Nacht.

Geschäftsstelle